Freitag, 30. April 2010

Ponys als Kirmes-Karussell

Die Ponykarussells hat jeder schonmal gesehen; auf Jahrmärkten, Weihnachtsmärkten und vielen weiteren Veranstaltungen laufen die armen Ponys ständig im Kreis.

Das ständige im Kreis laufen ruft Gelenkbeschwerden bei den Tieren hervor, aber nicht nur das. Der Lärm bedeudet für das Pony, welches ein Fluchttier ist, den reinsten Stress.

PETA hat anlässlich des Cannstatter Frühlingsfestes einen Protest dagegen gestartet.

Hier gehts zum Protest...

Man kann naürlich auch bei jeder Veranstaltung im Umkreis diesen Brief verwenden oder z. B. einen Leserbrief an die Zeitung schicken...

Dienstag, 27. April 2010

1.392 Wale werden zum Töten freigegeben

Die Internationale Walfangkommission entscheidet auf der 62. Jahrestagung vom 21.-25. Juni in Agadir (Marokko) über die Zukunft des Walfangs. Als Ergänzung zu ihrem ersten Vorschlag, der den kommerziellen Walfang für die nächsten zehn Jahre legalisieren würde, nannte die Kommission nun die genauen Fangquoten. Japan wäre demnach der Fang von insgesamt 632 Walen pro Jahr erlaubt, darunter Zwerg-, Bryde-, Sei- und Finnwale. Zwar soll die Quote für die antarktischen Gewässer nach fünf Jahren reduziert werden, ein wesentlicher Rückgang der getöteten Wale ist jedoch nicht zu erwarten. Auch Island und Norwegen erhalten Quoten für Zwerg- und Finnwale, die Quote Norwegens soll dabei sogar noch um ca. 120 Tiere auf insgesamt 600 Zwergwale pro Jahr erhöht werden. Insgesamt sind damit 1392 Wale zum Töten freigegeben.

Aber auch das reicht Japan nicht. Am Montag ließ Japan’s Fischereiminister Akamatsu verkünden, Japan werde weiter für noch höhere Fangquoten in der Antarktis streiten. Mit dem angestrebten Kompromiss läuft die internationale Kommission Gefahr, den Markt für Walprodukte wieder zu stimulieren, ohne ein klares Ende der kommerziellen Jagd zu vereinbaren. Und Japan macht dabei keinen Hehl daraus, die IWC um weitere Zugeständnisse erpressen zu wollen.

Hier zum kompletten Bericht des NABU und zur Protestmail
...die Antwort-mail muss wieder bestätigt werden...

Montag, 26. April 2010

Tierversuche für Produkte der Naturheilkunde?!

Wenn man zum Naturheilpraktiker geht, geht man eigentlich davon aus, dass dieser auch "Naturprodukte" anwendet. Leider werden für die Produkte der Firma Bionaturis Tierversuche durchgeführt!

Auf der Homepage tierschutznews.ch wurde ein Protest dagegen gestartet, hier kommt ihr auf die Seite....

Samstag, 24. April 2010

Brutales Orang-Utan-Boxen in Thailand

Der Mensch kann sich schon an ziemlich seltsamen Dingen erfeuen... In Thailand z. B. können sich Touristen boxende Orang-Utans ansehen.... Ich frage mich nur immer, wer geht in solche Shows? Wahrschenlich Eltern, die ihren Kindern im Urlaub ein paar süße, lustige Äffchen beim kämpfen zeigen wollen...
Hier der ganze Bericht, gefunden auf der Homepage der bz-berlin vom 11.04.:

"In Thailand müssen vom Aussterben bedrohte Orang-Utans im Boxring gegeneinander kämpfen.



Gespannt sitzen die Kämpfer in ihren Ecken. Boxhandschuhe, Shorts, alles perfekt. Noch ein Schluck Wasser. Dann der erste Gong. Und: „Box!“ Unter dem Jubel Tausender Touristen schlagen die Akteure aufeinander ein. Es sind Orang-Utans, die Stars von Safari World am Stadtrand von Bangkok.

Das barbarische Spektakel dauert etwa eine halbe Stunde. Dann werden Sieger und Verlierer zurück in ihre dunklen Käfige gebracht. Und im Ring kämpfen die nächsten Tiere. Orang-Utans, die akut vom Aussterben bedrohte Spezies der Menschenaffen: In Asien werden diese kostbaren Geschöpfe zur Belustigung in Kickbox-Shows missbraucht. Zwar hat Thailands Regierung diesen schweren Verstoß gegen den Tierschutz 2004 offiziell verboten. Doch mit dem würdelosen Affen-Spaß wird weiter Geld verdient.

Dr. Grainne McEntee von der Tierschutzorganisation Borneo Orang-Utan Survival (BOS): „Es ist erschütternd. Die Tiere können sich im Boxring schwer verletzen.“ Er weiß, dass die Show-Affen geschlagen werden. Doch niemand weiß, wie viele verenden, wenn sie aus ihren Lebensräumen, Borneo und Sumatra, geschmuggelt werden. Jüngsten Schätzungen zufolge gibt es nur noch etwa 50.000 Orang-Utans auf der Welt. Durch die Vernichtung des Regenwaldes ist ihre Existenz extrem bedroht. Die Organisation BOS konnte in Thailand wenigstens 48 Tiere retten und nach Borneo zurückbringen. Dort werden sie behutsam auf ihre Rückkehr in ein normales Leben vorbereitet."

"Rettet den Regenwald e.V." hat einen Protest gegen das Boxen gestartet, hier könnt ihr euch beteiligen

Robbenschlachten in Kanada: Ein Ende für 2010 ist nahe!

So, passend zum sonnigen Wetter gibt´s auch mal positive Neuigkeiten aus der Tierwelt :-)


Kaum hat das Robbenschlachten auf den kanadischen Eisschollen in diesem Jahr begonnen, steht es auch schon wieder kurz vor dem Ende.

Wie ironisch: Erst vor einigen Wochen hat die kanadische Fischerei-Ministerin Gail Shea grünes Licht für die Robbenjäger gegeben, in diesem Jahr sogar noch 50.000 Robben mehr töten zu dürfen. Und nun lassen offizielle Meldungen verkünden, dass das diesjährige Massaker bereits vor einem verfrühten Ende steht, da es kaum noch Käufer für die Robbenfelle gibt. Die unermüdlichen Proteste der vielen mitfühlenden Menschen, die sich für die Robben eingesetzt haben, scheinen sich ausgezahlt zu haben.

PETA Deutschland sowie PETA Europe haben im vergangen Jahr gemeinsam mit ihren Mitgliedern die Europäische Union unterstützt, ein EU-weites Import- und Handelsverbot von Robbenerzeugnissen zu verabschieden. Dieses Gesetz hat in Kombination mit der zunehmenden Anzahl von Menschen, die den Kauf von jeglichen Pelzen – egal von welchem Tier – ablehnen, dazu geführt, dass der Absatzmarkt von Robbenfellen eingebrochen ist. Ein Robbenjäger sagte: „Es gibt keinen Markt für Robbenfelle in diesem Jahr.“ Laut Schätzungen werden noch nicht einmal 15% der für dieses Jahr festgelegten Fangquote erreicht.

Hat nun also die letzte Stunde des Robbenmassakers geschlagen?
Wird die kanadische Regierung reagieren und das grausame, sinnlose Robbenschlachten ein für alle Mal beenden?
(Quelle: PETA)

Wer sich noch nicht am Protest beteiligt hat, kann dies gerne nachholen und den Premierminister Stephen Harper auffordern, das Massaker endgültig zu beenden, hier gehts zum Protest.

Pferde als Versuchstiere in der Türkei

Gerade heute, am Tag des Versuchstiers, sollte man auch mal an die armen Tiere in Versuchslabors denken. Auf der Homepage des Tierheims Kronach habe ich einen Protest gegen Versuche an Pferden in der Türkei entdeckt.



Den armen Pferden wird auf grausamste Weise Blut abgenommen, um Blutserum herzustellen! Bitte macht alle mit beim Protest, eine andere Chance, diesen armen Pferden zu helfen gibt es leider nicht.

***PROTEST IST ABGELAUFEN***

Aber hier gibt es weitere Infos auf der Homepage des Tierheims Kronach über Pferde in Antalya...

Heute ist "Tag des Versuchstiers"

Heute ist Tag des Versuchstiers! Dieser Tag wurde im Jahr 1962 eingeführt. Der Tag geht auf die Initiative von Lady Dowding zurück, die in einer britischen Tierschutzbewegung aktiv war. Besonders aktiv war sie im Kampf gegen Tierversuche für Kosmetikprodukte. Zu Ehren ihres Mannes ernannte sie seinen Geburtstag zum Internationalen Tag des Versuchstiers.

Freitag, 23. April 2010

Kater brutal von Halter verprügelt

Manchmal frage ich mich wirklich, warum sich Menschen Haustiere anschaffen. Tierliebe steckt anscheinend nicht immer dahinter, wie sich jetzt mal wieder herausgestellt hat...

In Harburg hat nämlich ein 29-jahriger Mann seinen 8-monatigen Kater brutal verprügelt. Das Tier wurde durch die Wohnung geschleudert und dann einen Balkon runtergeworfen, wo der Kater 10 m entfernt an eine Hausand knallte! Doch das war dem Halter wohl nicht nicht genug, er tritt weiter auf das am Boden liegende Tier ein, bis ein Nachbar auf die Misshandlung aufmerksam wird und sofort eingreift.

Wahrscheinlich hat der Kater es dem Nachbarn zu verdanken, dass er noch am leben ist! Der Halter erklärt vor Gericht, der Kater hat seine Tochter am Hals gekratzt und da wollte er das Tier nur verscheuchen. Das hat er wohl dann auch geschafft, er hat nämlich ein Tierhalteverbot bekommen... Und eine lächerliche Geldstrafe von 400 EUR, der arme Kerl ist nämlich Hartz IV Empfänger.... Ist wohl nicht ganz ausgelastet und muss seine Aggressionen an schwächeren Lebewesen auslassen!!

Hier zum kompletten Bericht der Hamburger Morgenpost

Mittwoch, 21. April 2010

Milchkühe stark vernachlässigt, Veterinäramt schaut weg!

Die Tierfreunde e.V. haben im Landkreis Wesermarsch erschreckende Aufnahmen in einem Milchkuhbetrieb gemacht. Das Video wurde sogar auf RTL ausgestrahlt, hier könnt ihr es euch anschauen.

Das Veterinäramt ist der Meinung, dass dieser Betrieb sich noch im "normalen Bereich" befindet und unternimmt nichts. Der Bauer gibt gegenüber den Tierfreunden zu, dass er manchmal mit dem Hof überfordert ist.

Es ist einfach nicht nachvollziehbar, warum das Veterinäramt nichts gegen diese offensichtlichen Missstände unternimmt. Wer möchte, kann sich an den verantwortlichen Chef des Veterinäramtes Brake, Dr. Hans-Dieter Gahren, wenden.

Landkreis Wesermarsch
Poggenburger Straße 15
D-26919 Brake
Tel.: 04401-9270
Fax: 04401-3471

Dr. Hans-Dieter Gahren
E-Mail: Hans-Dieter.Gahren@lkbra.de

Der gehts zum kompletten Bericht von Die Tierfreunde e.V.

Dienstag, 20. April 2010

Europas größtes Agrarinstitut fordert reduzierten Fleischkonsum

Fleisch ist nicht gut für die Umwelt, die Gesundheit und vor allem nicht für das Wohl der Tiere. Soviel steht bereits fest. Jetzt behauptet die American Dietetic Association (die weltweit größte Vereinigung von Ernährungsexperten), dass die vegetarische und vegane Lebensweise einen potentiellen Beitrag zur Heilung von Volkskrankheiten beiträgt.

Auch die Leiterin der französischen Nationalen Forschungsorganisation für Agronomie (INRA), Marion Guillou, hat sich dafür ausgesprochen, den Fleischkonsum in den Industriestaaten signifikant zu drosseln.

Hier mehr zum Thema

Und hier gibts noch leckere vegetarische und vegane Rezepte

Montag, 19. April 2010

Tierquälerei bei koscherer Schlachtung

PETA hat bereits 2007 in einem koscheren Schlachthof in Uruguay über die qualvolle Schlachtmethode recherchiert.

Die Kühe werden an einem Bein aufgehangen, dann wird ihnen die Kehle durchgeschnitten (sog. "shackle and hoist" - einhängen und hochziehen).
Die meisten Tiere sind die ganze Zeit des Ausblutens bei vollem Bewusstsein!!

Der Großrabbiner Yona Metzger hatte bereits 2007 versprochen, diese Methode beenden zu lassen. Aber noch 2 Jahre später hat PETA auf dem größten Rinderschlachthof in Uruguay die selben Bilder vorgefunden. Die Tiere werden noch immer auf diese abscheuliche Weise getötet.

Bitte macht mit beim Protest von PETA und fordert Yona Metzger auf, sein Versprechen endlich einzuhalten und diese Schlachtmethode zu beenden.

Hier gehts zum Protest

Sonntag, 18. April 2010

Abkühlung für Vögel

Hallöchen! Komme gerade aus dem Blumenladen :-) Hab mir gedacht, bei dem warmen Wetter könnte man den kleinen gefiederten Freunden im Garten doch mal ´ne kleine Abkühlung und was zu trinken anbieten. Hier meine neueste Errungenschaft:



Ist die Vogeltränke nicht schön?! :-) Die wird sofort auf den Ständer des Vogel-Futterhauses gestellt, damit die Katzen nicht so leicht drankommen und das Wasser nicht so schnell verschmutzt...

Samstag, 17. April 2010

Wildtierverbot in Zirkussen

Shows in Zirkusen mit wilden Tieren sind in der heutigen Zeit sehr fraglich geworden. Also ich persönlich möchte mir keine Elefanten angucken, die sich albern auf die Hinterbeine aufstellen... Die Tiere können einfach nicht artgerecht gehalten werden. Entweder stehen sie in zu engen Käfigen, treten vor lautem Publikum auf oder verbringen ihr Dasein während den Fahrten zum nächsten Ort in noch engeren Käfigen.

Dass diese Problematik sehr aktuell ist, zeigte die Sendung "Klartext" auf ARD am 14.04.10, hier gehts zum kompletten TV-Beitrag.

Legaler Walfang??

Ein Vorschlag der Internationalen Walfangkommission (IWC) wurde jetzt bekannt, der die Legalisierung des Walfangs zumindest für die nächsten 10 Jahre zur Folge hätte. Damit würde das seit 1986 geltende Walfangverbot aufgehoben.

Einige Staaten - darunter auch Deutschland - wollen Japan, Norwegen und Island die Jagd auf Wale ganz offiziell erlauben. Diese drei Länder haben trotz des Verbots nie mit der Jagd aufgehört.

Hier kommt ihr zum Protest beim IFAW

Rohschinken zusammengeklebt

Ich weiss schon warum ich kein Fleisch esse... Hab wieder mal einen Bericht über Fleisch gefunden, und zwar werden für Rohschinken mehrere Fleischstücke mit Hilfe eines Enzyms "zusammengeklebt". Und für den Verbraucher ist das natürlich wieder nicht zu erkennen, auf der Verpackung muss auch kein Hinweis stehen. Es weiss dann mal wieder keine wo die einzelnen Stücke herkommen, na dann Mahlzeit!!

Hier gehts zum Bericht auf focus.de

Pro Stunde sterben 250 Tiere in deutschen Versuchslabors

Freitag, 16. April 2010

Niedrige Standards der EU-Tierversuchsrichtlinie dürfen nicht festgesetzt werden!

Am 03. und 04. Mai wird im Agrarausschuss des Europaparlaments über die neue EU-Tierversuchsrichtlinie beraten. Der aktuelle Entwurf der Richtlinie sieht vor, das bisherige niedrige Tierschutzniveau auf Dauer festzuschreiben. Somit haben die Mitgliedsländer keine Möglichkeit mehr, über diese Standards hinauszugehen.

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat dazu einen Protest begonnen, hier kommt ihr auf die Seite.

Antwortmail bitte wieder bestätigen....

Jährlich sind 2,7 Millionen Wirbeltiere alleine in Deutschland von dieser Entscheidung Anfang Mai abhängig!!

Tiertransporter mit verängstigten Tieren überfüllt

Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber immer wenn ich einen Tiertransporter auf der Straße sehe, würde ich mich mit meinem Auto am liebsten quer davor stellen und alle Tiere rausholen. Aber leider kann man diese Transporter nicht daran hindern, die Tiere zu Ihrem Sterbeort zu fahren..... Die meisten Transporter sind nachts unterwegs, der folgende Bericht gibt auch gute Gründe dafür warum das so ist....

Hier der Bericht von www.kurier.at vom 14.04.10:

"Aktion scharf" gegen Tiertransporter

Polizisten bot sich ein trauriges Sittenbild der Branche: Verdreckte Ladeflächen, vollgestopft mit verängstigten Tieren.



Vier Uhr Früh, das Aprilwetter wird seinem Ruf an diesem Montag gerecht. 16 Mann der nö. Landesverkehrsabteilung bringen sich trotz Regen und Kälte entlang der Westautobahn und der Schnellstraße 33 in Position - für die erste groß angelegte "Aktion scharf" auf heimische Tiertransporter.

Insgesamt wurden 24 mit Rindern und Schweinen beladene Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Das Ergebnis schockt Tierschützer: Ein Drittel der Fahrzeuge war hoffnungslos überfüllt - die Tiere waren unter unwürdigsten Bedingungen hineingestopft. Für neun Lenker hagelte es Anzeigen nach dem Tierschutzgesetz.

Zwölf Stunden lang hatten die Spezialisten der Verkehrsabteilung nur eines im Visier: Fahrzeuge mit der markanten Aufschrift "Achtung Tiertransport".
Die Schlachthöfe öffnen montags ihre Tore sehr früh - heimische Landwirte schicken ihre Tiere auf die letzte Reise.

Das Bild, das sich den Beamten auffallend häufig bot, spricht Bände: Schweine drängen sich im Laderaum, springen mit den Vorderläufen auf andere, weil sie keinen Platz haben. Rinder stehen zusammengepfercht kreuz und quer. Weil Trennwände fehlen, haben sie Mühe, dass sie sich bei Lenkbewegungen auf den Beinen halten. Vorgeschriebene Reinigungen im Transporter werden einfach ignoriert. Einige "Chauffeure" konnten am Montag nicht einmal die für Tiertransporte benötigte Ausbildung nachweisen.

Damit nicht genug: Es hagelte auch Anzeigen wegen nicht eingehaltener Ruhezeiten, vier nach dem Güterbeförderungsgesetz, zwei wegen völliger Überladung.

Willy Konrath, Vize-Chef der Verkehrsabteilung, ist zufrieden. Eine Schwerpunktaktion dieser Größenordnung gab es nie zuvor.
Helmut Wolfger, Präsident des NÖ Tierschutzverbandes, jubelt: "Es ist wichtig, dass die Transporteure wissen, dass sie kontrolliert werden." Was laut Konrath auch weiterhin passieren wird. "Das ist nicht nur für Tierschützer wichtig", fügt Wolfger hinzu, "sondern auch für Konsumenten. Denn die Angst der Tiere isst man mit."

==>> Noch nichtmal für einen "anständigen" Transport geben die Unternehmen Geld aus. Es werden so viele Tiere wie möglich in die Wagen gestopft, um nicht so viele Fahrten machen zu müssen. Mir kommen jedesmal die Tränen wenn ich die Köpfe der hilflosen Schweine aus den Transporten schauen sehe.....

Erfolg! Keine Flüge der Lufthansa mehr mit Katzen und Hunden zu Versuchslabors :-)

Ich kanns noch gar nicht glauben, aber die Lufthansa hat innerhalb eines Tages nach Beginn des PETA-Protests nachgegeben :-) Die Lufthansa hat sämtliche Transporte von Katzen und Hunden zu Versuchslabors verboten!! Da sieht man wieder, dass der Verbraucher einen großen Einfluss auf die Unternehmen haben kann, wenn sich nur genug Leute beteiligen ;-)

PETA hat jetzt noch einen draufgesetzt und fordert nun die Lufthansa auf, dieses Verbot auf ALLE Tierarten auszuweiten. Bitte macht nochmal alle mit, das wäre doch gelacht wenn wir das nicht auch noch durchsetzen!

Hier zum neuen Protest

==>> Da müssen sich die lieben Wissenschaftler in den Tierlabors aber mal schnell was einfallen lassen ;-)

Donnerstag, 15. April 2010

Lufthansa transportiert Hunde ins Tierversuchslabor

Die Lufthansa transportiert Hunde wie andere normale Güter von New York zum Charles River-Versuchslabor in Schottland.

Die Transporte an sich bedeuten für die Tiere bereits ein enormes Leid.

Aber im Charles River-Forschungslabor (CRL) wartet die Hölle auf die Tiere. Gegen die Labore wurden inzwischen 24 Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gemeldet. Erst kürzlich wurden die Charles River-Forschungslabore zu einer Geldstrafe von 14.000 US-Dollar verurteilt, nachdem in einem Labor des Unternehmens in Reno im US-Staat Nevada 32 Affen buchstäblich zu Tode "gebacken" wurden, als ein Thermostat ausfiel. Die anwesenden Mitarbeiter ignorierten das Alarmsystem, das auf die sterbenden Affen aufmerksam machte.

In einem anderen Fall ist das Unternehmen für den Tod eines Affen durch Verbrühen verantwortlich. Das Tier war in einem Käfig eingesperrt und wurde nicht herausgenommen, als der Käfig in eine automatische Käfigwaschanlage eingeführt wurde. Und solche Leute nennen sich Wissenschaftler???

In jüngsten Versuchen wurde Hunden aus der Zuchtanlage Marshall Farms das Rückenmark durchtrennt und in einer anderen Versuchsreihe für chirurgische Klammern der Bauch aufgeschnitten. Nach den Experimenten wurden die Hunde getötet.



==>> Die Lufthansa hat nach nur 1 Tag nachgegeben und verbietet die Transporte von Katzen und Hunden zu Versuchslabors, bitte nicht mehr anschreiben. Ein neuer Protest zur Ausweitung des Transport-Verbots auf alle Tierarten siehe oben (direkt über diesem Beitrag)

Pelzfarmen in Finnland

In Finnland wurde innerhalb von 7 Monaten auf 30 Pelzfarmen verdeckt von der Animal Defenders International und Oikeutta Eläimille gefilmt.

Es kamen mal wieder nur grausame Bilder zum Vorschein. Davon, dass Finnland angeblich hohe Tierschutzrichtlinien in der Pelzindustrie einhält, ist nichts zu erkennen.

Hier das schreckliche Video:



Es ist einfach nur zum Heulen, wie die Tiere da mit offenen Wunden in der Dunkelheit und in ihren eigenen Exkrementen vor sich hinvegetieren. Viele der Tiere drehen sich die ganze Zeit verzweifelt im Kreis, andere liegen total verängstigt in der Ecke.
Und das alles nur, damit reiche Leute allen mit Pelzmänteln zeigen können, wieviel Geld sie doch haben. Ganz toll!

Da muss endlich mal was geschehen... Hier könnt ihr einen Protestbrief an die finnische Land- und Forstwirtschaftsministerin Sirkka-Liisa schicken...

Protest gegen das Töten der Eintagsküken




Juhu, die Protestkarten vom bmt waren heute im Briefkasten :-)
Dann nix wie ran an den Stift und die Karten ausfüllen, ausfüllen lassen und ab zur Post damit....

Dienstag, 13. April 2010

Edeka unterstützt weiterhin das Leid von tausenden Tieren!

Edeka hat sich auf den Protest von VIER PFOTEN hin auch noch nicht geäußert.
Das Unternehmen ist wenig kooperativ, wenn es um Käfig-Eier, Stopfleber oder Kaninchen aus Tierquälerei geht...

Innerhalb von 10 Tagen sind 6.000 Protestschreiben bei Edeka eingegangen. Ich werde auch weiterhin schreiben, jeden einzelnen Tag, bis mal jemand antwortet....

Auf der Homepage von VIER PFOTEN heisst es:


"Die Käfigkaninchen von EDEKA kommen nur im seltensten Fall aus deutscher Käfighaltung, die meisten Tiere stammen aus riesigen Massenfarmen in Tschechien, China und Ungarn. Um dem Verbraucher dennoch den Eindruck deutscher Ware zu vermitteln, setzt EDEKA’s Lieferant Hordan auf einen Trick. Die ungarischen Käfigkaninchen sind als Herkunftsland D Für Deutschland markiert und deutlich mit einer Adresse in Dresden gekennzeichnet. So deutlich, dass selbst das EDEKA Personal nachdrücklich auf die deutsche Herkunft pocht. Der Trick ist legale Verbrauchertäuschung. Das Kaninchen lebte keinesfalls in Dresden, sondern wurde dort nur zerteilt und verpackt."

Hier gehts zum Bericht von VIER PFOTEN


==>> Es ist einfach nur unverschämt, wie die Verbraucher bezüglich der Herkunft der Tiere in die Irre geführt werden. Gerade in den Massenfarmen in Tschechien usw. wird es den Tieren mit Sicherheit nicht gut gehen.....

Kommen Tiere in den Himmel?

Das ist eine berechtigte Frage finde ich...

Der Biologe und Theologe Rainer Hagencord hat sich diese Frage auch schon gestellt und versucht seit einiger Zeit, die Frage nach der Rolle der Tiere im christlichen Weltbild zu beantworten.

Dazu habe ich einen interessanten Bericht auf WELT ONLINE gesehen, hier der Link.

==>> Glaubt ihr, dass Tiere in den Himmel kommen?

Montag, 12. April 2010

Die Bucht war ´ne Wucht :-)

Juhuuu!! Am Samstag Abend war es endlich soweit, ich hab mir die DVD "The Cove - Die Bucht" angeschaut, da ich absolut keinen Bock auf Dieters Visage bei DSDS hatte und mir den Film sowieso unbedingt noch reinziehen wollte ;-) (man kommt ja zu nix...)



Ich muss sagen, "Die Bucht" ist ´ne Wucht!! Der Filmtrailer, wo gesagt wird, dass der Film eine Mischung aus Flipper und Die Bourne Identität ist, hat nicht gelogen! Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben, ist aber nicht unbedingt für das Alter zu empfehlen. Zwar werden die Abschlacht-Szenen nicht ganz so direkt gezeigt, aber es ist viel Blut zu sehen....

Der Film handelt von der Delfinjagd im japanischen Küstenort Taiji. Der ehemailge Flipper-Trainer Richard O´Barry, der sich seit 38 Jahren gegen den Fang von Delfinen einsetzt, spielt sozusagen die Hauptrolle. Man begleitet ihn bei seinem täglichen Kampf gegen die Delfinabschlachter. Es ist wirklich spannend dabei zuzusehen, wie er ein Spezialistenteam zusammenstellt und nachts auf dem abgesperrten Gelände heimlich Kameras installiert werden.

Die Delfine werden mit Booten an das Ufer getrieben, wo Delfin-Trainer sich dann die besten Tiere aussuchen. 150.000 Dollar werden für einen Show-Delfin gezahlt! Die übriggebliebenen Tiere werden brutal abgeschlachtet. Das Wasser der gesamten Bucht färbt sich tiefrot, die Tiere schwimmen halb tot umher. Durch installierte Unterwasser-Mikrofone kann man die verzweifelten Hilferufe der Delfine hören. Das sind wirklich schockierende Geräusche, spätestens nachdem man das gehört hat möchte man nie wieder ein Delfinarium besuchen!

Zwischendurch werden Aufnahmen von Delfinen in Freiheit gezeigt, da wird einem bewusst, dass diese Tiere rein gar nichts in Gefangenschaft zu suchen haben. Richard O`Barry erzählt auch viel von seiner Arbeit mit Flipper und dass er das Leid damals noch nicht erkannt hat. Delfine atmen nicht automatisch, es ist eine kontrollierte und bewusste Handlung; Flipper ist in die Arme seines Trainers Richard O`Barry geschwommen und ist gestorben, indem er einfach aufgehört hat zu atmen.... (er wollte wohl in Gefangenschaft nicht mehr weiter leben....).

Hier die wichtigsten Fakten des Films:

- die meisten Japaner wissen nichts von der grausamen Jagd
- Delfinfleisch wird als Walfleisch etikettiert und verkauft
- Delfinfleisch weist einen hohen Anteil an Quecksilber auf, viele Japaner sind daran bereits gestorben
- Subventionen werden nicht angenommen, die Regierung gibt den Auftrag zur Tötung der Delfine, da diese als Schädlinge angesehen werden, die große Mengen an Fisch verzehren (und uns armen Menschen wegfressen)
- 32.000 Delfine werden jährlich verspeist
- Delfinfleisch wurde eine zeitlang an Schulen verschenkt als Pausenmahlzeit (trotz der erhöten giftigen Quecksilberwerte)

Am Ende des Films werden diese websites empfohlen:

http://www.takepart.com/thecove/

http://www.opsociety.org/
http://www.savejapandolphins.org/

==>> Habt ihr den Film auch schon gesehen? Seid ihr auch so begeistert??

Samstag, 10. April 2010

Kaninchenfleisch aus Käfighaltung bei Edeka

Am 25. März hatte ich bereits berichtet, dass Edeka immer noch Kaninchenfleisch aus Käfighaltung anbietet. Ich hatte sofort eine mail an Edeka geschickt und denen auch geschrieben, dass REWE usw. das Fleisch bereits aus dem Sortiment gestrichen haben und warum sie das noch anbieten würden. Bisher kam noch keine Antwort von denen, sie wussten wohl nicht wie sich sich rausreden sollen, war ja klar. Hab nochmal geschrieben und gefragt, ob sie ihre Lebensmittel mehr lieben als ihre Kunden, bin ja mal gespannt ob jetzt was zurück kommt.
Wer möchte kann ja auch nochmal hinschreiben, die mail-Adresse ist info@edeka.de...

Mehr Transparenz bei tierischen Produkten gefordert

So, und schon wieder eine neue Petition beim Deutschen Bundestag. Bitte meldet euch unbedingt dort an, bei so vielen Tierschutz-Petitionen lohnt sich das auf jeden Fall. Beim Deutschen Bundestag hat man wirklich eine Chance, dass sich mal etwas ändert... Und wenn ihr euch einmal registriert habt, müsst ihr nur noch "mitzeichnen" anklicken, dann muss man nicht extra nochmal alles neu eingeben. Und man kann anonym an Diskussionen zum Thema teilnehmen.

So, hier kommt dann auch schon das aktulle Thema:

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen,

1. dass eine Positivliste aller Tierarten eingerichtet wird, deren Pelze/Häute/Horn etc. gewonnen, importiert, verarbeitet und verkauft werden dürfen,

2. dass dieser Liste nur Arten wie Hausrind und -schwein hinzugefügt werden, die auch für wirtschaftliche Nahrungsmittelgewinnung allein geeignet sind und gehalten werden,

3. dass alle Produkte für Konsumenten verständlich und deutlich mit Tierart, Herkunft und Haltungsform gekennzeichnet werden.

Begründung

Unserer Bevölkerung liegt Tierschutz sehr am Herzen. Durch mangelnde Transparenz wird Konsumenten jedoch erschwert, Tierschutz durch das Verhalten beim Kauf von Produkten, die Tierhäute/Felle/Pelze und andere tierische Bestandteile enthalten, zu fördern. Für Hersteller und Händler ist es hingegen leicht, trotz oder gerade wegen schlechter Haltungsbedingungen von Tieren Gewinn zu erzielen. Der Markt kann seine sonst regulierende Funktion nicht ausüben. Die Petition möchte diese Situation verbessern.

1. Festlegung einer Positivliste

Tausende Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Diese explizit durch eine Negativliste zu schützen, ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Noch unbekannte Arten werden durch dieses System prinzipiell nicht geschützt. Ihrer Ausbeutung ist nur durch eine Positivliste nicht bedrohter und zur wirtschaftlichen Nutzung freigegebener Arten wirkungsvoll zu begegnen. Sie besitzt den weiteren Vorteil, dass die Praxis, manchen Tierarten irreführende neue Namen[a] zu geben, um ihre Pelze auf den Markt zu bringen, unmöglich gemacht wird. Kontrollen werden vereinfacht, da nur für eine geringe Zahl ökonomisch/ökologisch relevanter Arten zu prüfen ist, ob Ware ihrer Kennzeichnung entspricht, anstatt bei nicht oder falsch deklarierter Ware mit allen bedrohten und verbotenen Arten abzugleichen.

2. Beschränkung auf Nahrungsmittellieferanten

Tieren darf nur aus vernünftigem Grund Schaden zugefügt werden.[b] Während Pelzgewinnung in der Vergangenheit ein vernünftiger Grund gewesen sein mag, ist dies im 21. Jahrhundert nicht mehr der Fall. Fortschritte der Textilindustrie brachten deutlich günstigere und für unsere klimatischen Verhältnisse besser geeignete Kleidung. Pelze – Ähnliches gilt für Produkte aus Horn, Elfenbein etc. – sind heute reine Statussymbole. Individuelle Lust auf vermeintlichen Luxus oder Profitsucht auf Herstellerseite sind keine hinreichend vernünftigen Gründe für das Töten von Tieren. Pelzgewinnung etc. ist daher höchstens als Nebenprodukt der Nahrungsmittelgewinnung akzeptabel, wenn man die Ernährung mit tierischen Produkten als vernünftigen Grund betrachtet.

3. Kennzeichnung von Tierprodukten

Damit das in der Bevölkerung vorhandene Bewusstsein um die Verantwortung für unsere tierischen Mitgeschöpfe im Konsumverhalten einen Ausdruck finden kann, ist eine verständliche und deutliche Kennzeichnung aller Waren erforderlich. Es ist das Recht der Konsumenten, zu erfahren, wofür sie bezahlen. Darüber hinaus ist jenes Wissen notwendige Voraussetzung, um überhaupt eine qualifizierte freie Kaufentscheidung treffen zu können. Durch eine verlässliche und klare Kennzeichnung wird eine gute Behandlung der Nutztiere zu einem Verkaufsargument und damit durch den Markt regelbar. Die Erfahrung mit der Kennzeichnung von Hühnereiern zeigt, dass diese Methode Erfolg verspricht.
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[a] Beispiel eines irreführenden Namens: Gaewolf für Hundepelz.
[b] Siehe §1 Tierschutzgesetz.

Hier gehts zur Petition

==>> Ich halte die Petition für sehr sinnvoll, da so Druck auf die Hersteller ausgeübt wird. Wenn diese nämlich z. B. Produkte aus gefährdeten Tierarten herstellen, werden die Verbraucher diese dann wahrscheinlich nicht mehr kaufen, weil sie ja wissen was dahinter steckt ;-) Also unbedingt unterzeichnen... Danke!!!!

Freitag, 9. April 2010

Etwas nachdenkliches....

So, nach dem Stress mit dem Petitionen unterzeichnen hier mal nur was zum gucken und nachdenken....



(Quelle: tierschutznews.ch)

Hühnern wird das Sättigungsgefühl genommen

Und es gibt noch eine neue Petition beim Deutschen Bundestag....

Verbot des Einsatzes so genannter Hybridrassen in der Hühnermast

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen , den Einsatz sogenannter Hybridrassen in der Hühnermast zu verbieten, da es sich bei diesen Zuchtlinien um Qualzuchten handelt und somit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (§11b) vorliegt.

Begründung

Den derzeit in der Bundesrepublik eingesetzten Zuchtlinien in der Hühnermast (sog. Hybridrassen) wird systematisch, durch Zucht, das natürliche Sättigungsgefühl genommen. Die Tiere entwickeln hierdurch ein unnatürliches Fleischmasse-Wachstum und ein, ebenfalls durch Züchtung, krankhaft gefördertes Wachstum der Brust. Die Tiere erreichen, unter dem Einsatz von hoch proteinhaltigem Kraftfutter, ihr Schlachtgewicht von 1,4 bis 1,6 kg bereits im Alter von 30 bis 35 Tagen, bei einem Ausgangsgewicht von wenigen g/Tier .
Mit diesem unnatürlichen Wachstum können innere Organe und der Bewegungsapparat nicht mithalten. Durch den unnatürlich groß gezüchteten Brustmuskel hat sich der Körperschwerpunkt der Tiere verlagert. Beine und Hüften können diesem Druck und der starken Spannung nicht mehr standhalten. Das kann zu Verdrehungen der Beine und schmerzhafte Beindeformationen führen. Die Tiere humpeln, lahmen oder können sich aufgrund der Schmerzen gar nicht mehr fortbewegen. Infolge der raschen Gewichtszunahme leiden die Vögel häufig unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele sterben am plötzlichen Herztod (SDS) oder an Bauchwassersucht (Aszites). Die Todesrate der Hochleistungshühner ist im Vergleich zu langsam wachsenden Masthühnern um das Vierfache höher.
Obwohl Masthühner in der Regel noch nicht einmal sechs Wochen alt werden, leiden die Tiere zum Schlachttermin regelmäßig an zahlreichen schmerzhaften Krankheiten. Besonders häufig sind:
Abgleiten der Achillessehne vom Sprunggelenk,
Wirbelsäulenverkrümmungen durch Verengungen des Rückenmarks,
Abnormales Knorpelwachstum,
Knochenmarkentzündungen,
Brustblasen (Verätzungen),
Muskelkrankheiten,
Herz-Kreislauf-Versagen,
Fettleber-Nieren-Syndrome.
Die Krankheiten tragen dazu bei, dass schon nach 30 bis 35 Tagen 6-7% der Tiere gestorben sind. Eine erschreckende Quote, die sich bei einer längeren Mast noch deutlich erhöhen würde.

Hier gehts zur Petition

Schließung der Pelzfarmen in Deutschland gefordert

Es gibt eine neue Petition beim Deutschen Bundestag....

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die noch vorhandenen Pelzfarmen in Deutschland endlich geschlossen werden. Und das nicht erst irgendwann, sondern so früh wie möglich.

Begründung

Großbritannien und Österreich haben es vorgemacht. Deutschland zählt zwar schon zu den gehobeneren Ländern was Tierschutz betrifft, aber es existieren immer noch Pelzfarmen, die unsagbares Leid verursachen. Die einzigen die nicht leiden sind die Pelzfarmer, die Modeindustrie und die Menschen, die Pelz tragen. Wir leben nicht mehr in der Steinzeit, Pelz ist für uns nicht mehr überlebenswichtig. Für Tiere jedoch schon.
Pelzfarmen verstoßen gegen viele Paragraphen des Deutschen Tierschutzgesetzes. So zum bespiel gegen die gesamten ersten beiden Abschnitte (Grundsatz und Haltung), eben dieses Gesetzes. Ebenso wird gegen §11b des Achten Abschnitts verstoßen, da aufgrund der Haltung ebenso inzestuöse Verbindungen hervorgehen. Mal abgesehen davon, dass dies ebenso mit dem Verstoß gegen die ersten beiden Abschnitte einhergeht.

Desweiteren gibt es keinen ersichtlichen Grund Pelzhandel, sowie Pelzfarmen weiter zu betreiben. Die getöteten Tiere werden einfach weggeworfen. Nicht mal wirtschaftlich gesehen wäre Pelz von Wert.

Hier gehts zur Petition

Was spricht gegen Fisch?

Ich kenne viele Vegetarier, die zwar auf Fleisch, Gelatine usw. verzichten, aber dennoch regelmäßig Fisch essen. Da frage ich mich nur, ist der Fisch kein Lebewesen? Fische empfinden nach wissenschaftlichen Studien zufolge genauso viel Schmerz wie Säugetiere. Wenn die Fische in Fangnetzen aus dem Wasser gezogen werden, wird oftmals durch den enormen Druckverlust ihre Schwimmblase zerfetzt, die Augen treten aus den Augenhöhlen und ihr Magen wird aus ihrem Mund gepresst. Das ist fast noch grausamer als geschlachtet zu werden......

Auch gesundheitliche Gründe sprechen gegen den Verzehr von Fisch. Im Meer schwimmt nämlich jede Menge Plastikmüll rum und kleine Fische fressen die kleinen Plastikpartikel. Diese Fische werden zwar nicht direkt vom Menschen gegessen, aber sie werden von größeren Fischen gefressen, welche wir Menschen wiederum verzehren. Also ist der giftige Stoff Bisphenol A auch in unseren Fischen enthalten; dieser Giftstoff kann Brustkrebs und Unfruchtbarkeit hervorrufen sowie die Entwicklung des Gehirns negativ beeinflussen. Ich hoffe das schreckt wenigstens ein paar Menschen ab...

Hier ein Bericht der Albert-Schweitzer-Stiftung

==>> Seid ihr Vegetarier und esst trotzdem Fisch? Oder verzichtet ihr komplett auf den Verzehr aller Lebewesen?

Donnerstag, 8. April 2010

1.286 Wale werden sterben

Im April geht die Saison des Walfangs wieder los... 1.286 Minkwale sind zum Sterben freigegeben. Die Fangquote ist die höchste seit 25 Jahren!

Das Töten bei solch großen Tieren im Wasser ist sehr schwierig, deshalb werden explodierende Harpunen und Gewehre eingesetzt. Dass dieses mit großen Qualen verbunden ist, kann man sich denken. Viele Tiere leben noch bis zu 1 Stunde nach dem Angriff.



Die WSPA hat jetzt eine Aktion gegen das Walabschlachten gestartet,
hier könnt ihr mitmachen

Mittwoch, 7. April 2010

Fehlbetäubung bei der Schlachtung

Gestern bei Frontal 21 auf ZDF wurde wieder mal auf die Misstände in Schlachthäusern aufmerksam gemacht.

Mir läuft der Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke dass soviele Tiere während des Schlachtens aufwachen! Schweine werden so unter vollem Bewusstsein ins brühende Wasser geworfen. Kühe werden mehrmals mit dem Bolzenschussgerät gequält, da meistens nicht beim ersten Versuch getroffen wird. Schweine werden mit Gas betäubt, welches aber nicht sofort wirksam ist und die Tiere langsam ersticken lässt (Auschwitz lässt grüßen...).
Ich frage mich wo das alles noch hinführen wird, wenn nicht endlich mal etwas dagegen getan wird!! Die Tiere haben es nicht verdient dass sie die letzten Minuten ihres Lebens so derartig leiden müssen....

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat einen Protest gegen dieses gnadenlose Töten gestartet. Hier gehts zur Petition (Antwort-mail muss bestätigt werden)

Dieses Thema wurde in den letzten Wochen nun schon öfters in den Medien aufgegriffen, hoffentlich werden die Menschen endlich wachgerüttelt...

Neue Lemurenart auf Madagaskar entdeckt

Anscheinend gibt es heutzutage noch Wunder :-)

Auf Madagaskar wurde eine neue Lemurenart entdeckt, rein zufällig auf einer WWF-Expedition.

Darf ich vorstellen? Hier ist das kleine Kerlchen:

(Quelle: www.krone.at vom 30.03.10)

Dienstag, 6. April 2010

Stoppt die sinnlose Tötung der Eintagsküken!

Der bmt (Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.) hat eine Kampagne gegen das Töten von Eintagsküken ins Leben gerufen.



Gerade jetzt an Ostern konnten wir ja überall die kleinen, süßen, flauschigen gelben Küken bewundern... Aber nur die wenigstens Menschen wissen überhaupt, dass von diesen süßen Piepmätzen ca. 40 Millionen jährlich vergast oder zerhäckselt werden, und diese Anzahl alleine in Deutschland!

Denn diese 40 Millionen Küken sind männlich und können bekannterweise keine Eier legen. Auch zur Fleischmast taugen die Männchen nicht, da sie zu langsam Fleisch ansetzen. (Wie bei uns Menschen, wir Frauen setzen nun mal schneller Fett an...) :-(

Und da hat sich der clevere Mensch mal wieder Gedanken gemacht und entschieden, diese wehrlosen Tiere doch direkt am Tag ihrer Geburt zu töten! Ein Tier "Eintagsküken" zu nennen sagt da schon alles aus! Dabei ist das Töten von Tieren ohne vernünftigen Grund laut Tierschutzgesetz verboten, aber das scheint in diesem sonst so paragrafengeilen Land niemanden zu interessieren!

Hier gehts zur Kampagne des bmt

Der bmt möchte 40.000 Protestkarten an unsere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner schicken. Diese Karten könnt ihr kostenlos per mail bei mail@bmt-tierschutz.de anfordern.

Rote Liste der Vogelarten in NRW veröffentlicht

Hier ein Beitrag für alle Freunde der Statistik unter euch...
Alle 10 Jahre wird die "Rote Liste" der vom Aussterben bedrohten Vogelarten in NRW erstellt.

Bedroht sind die Rohrdommel, die Haubenlerche und der Ortolan. Weiterhin sind viele Kleinvogelarten bedroht, wie z. B. der Haussperling, der Star, die Feldlerche oder die Rauchschwalbe. Schuld daran ist die moderne Landwirtschaft, viele der Vögel finden keine geeigneten Brutplätze mehr und das Nahrungsangebot wird auch knapper.
Alarmierend ist der Rückgang der Uferschnepfe, des Kuckucks, des Pirols, der Feldlerche der Grauammer sowie der Mehlschwalbe.

Wanderfalken und der Uhu dagegen sind klare Gewinner unter den Arten, den Schwarzstorch und den Brachvogel trifft man in NRW jetzt auch wieder öfters an.

Hier die knallharten Zahlen und Fakten:
- insgesamt sind 47 Prozent aller Brutvogelarten in NRW gefährdet
- von 212 Brutvogelarten stehen 81 Arten als ausgestorben, vom Aussterben
bedroht oder gefährdet auf der Roten Liste
- 18 weitere Arten sind potenziell gefährdet

Hier gehts zum kompletten Bericht der Ruhrnachrichten

==>> Gerade den Kleinvogelarten kann man einfach helfen, indem man ihnen einen Nistkasten aufhängt. Z. B. für den Sperling, dieser benötigt eine Nisthöhle mit einem Durchmesser von 28 cm. Beim NABU kann man sich nützliche Tipps dazu holen

Samstag, 3. April 2010

FROHE OSTERN!!!



Wünsche euch allen Frohe Ostern!

P.S.: Hoffe, dass wenigstens der Osterhase nicht als Brikett verheizt wird! Ja, das gibt es wirklich! Hier zum Bericht der Süddeutschen

Aber zum Glück wird es ja jetzt wärmer :-)

Pelz ist out!

Huhu!! Soeben komme ich vom shoppen, hab jetzt auch alles für Ostern, Glück gehabt....
Hab auch was ganz tolles gesehen, konnte mich gar nicht mehr einkriegen vor Freude!!!

Seht selbst











==>> haha, Geschäftsaufgabe, den Mist will wohl niemand mehr anziehen!! Anscheinend nicht mehr in Mode, woll? Sieht ja auch scheisse aus!! Steht eben nur den Tieren!!
:-) :-) :-) :-) :-)








Da steigt die Laune doch passend zu Ostern!!

Freitag, 2. April 2010

Karfreitagsfisch ohne Fisch?

Zum Glück ist heute Karfreitag, endlich konnte man mal aussschlafen *freu*

Am Karfreitag wird ja bekanntlich auf Fleisch verzichtet (für mich also ein Tag wie jeder andere)...

Traditionell wird an diesem Tag Fisch gegessen, da der Fisch eines der ältesten Symbole ist, durch das sich die Christen zu erkennen geben. Fisch heisst auf griechisch Ichthys, das sind die Anfangsbuchstaben von "Iesos Christos Theou Yios Soter". Übersetzt bedeutet das "Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter".

So, genug geklugscheissert ;-) Jetzt gehts ans Eingemachte bzw. an ein vegetarisches Fischgericht ohne tote Fische!

4 Portionen Fisch-Filets:
gefunden bei PETA

Man nehme:

500 g fester Tofu
1 Ei / bitte aus Biohaltung / oder 1 Ei-Ersatz für die ganz harten unter euch
2 Essl. Sojasauce
1/4 Tasse Weizenkeime
1/4 Tasse Maismehl
1/4 Teel. Paprika
1/4 Teel. getrockneter Basilikum
1 Prise getrockneter Thymian
Öl zum Frittieren

Den Tofu in 0,6 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dick in Küchenpapier wickeln und abtupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.

Den Ei-Ersatz und die Sojasauce zusammen in einer kleinen Schüssel aufschlagen. Weizenkeime, Maismehl, Paprika, Basilikum und Thymian auf einem Teller mischen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Jede Tofuscheibe in die Ei-Ersatzmischung tunken, dann von beiden Seiten in der Weizenkeimmischung panieren. Die Scheiben ausbacken, bis sie auf beiden Seiten goldbraun sind. Mit Tofu-Tartar-Sauce (siehe Rezept) servieren. (Oder einfach eine andere scharfe Sauce verwenden)

Pikante Tartar-Sauce

Diese köstliche Sauce ist eine Bereicherung zu jedem “Fisch”gericht.
1/2 Pfund weicher oder mittelfester Tofu
1/4 Tasse Färberdistelöl
Saft einer ½ Zitrone (1 bis 1 ½ Essl.)
1/2 Teel. Salz
2 Teel. Senf
1/4 Tasse süßes Pickle Relish
Tofu mit Öl, Zitronensaft, Salz und Senf im Mixer glatt mixen. Das Relish zugeben und servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und MAHLZEIT!!

Donnerstag, 1. April 2010

Klitschko vs. Delfinjäger

Supi! Mal wieder gute Neuigkeiten! Da steigt die Laune doch passend zum langen Wochenende :-) Wladimir Klitschko setzt sich für die Delfine ein :-)

Hier der ganze Bericht von Focus online vom 26.03.10:

"In den Ring gegen Delfinjagd

Neue Frau, neues Hobby: Boxer Wladimir Klitschko setzt sich jetzt für den Schutz von Delfinen ein. Seine Freundin Hayden Panettiere legte sich schon zuvor mit den Fischern an.


Am Freitag traf Klitschko zu einem besonders schwierigen Kampf in Japan ein: Zusammen mit seiner Freundin, der Schauspielerin Hayden Panettiere, will der Boxer die Bewohner des Fischerdorfs Taiji dazu bewegen, auf ihre jährliche Delfinjagd zu verzichten.

Die von Tierschützern begleiteten Prominenten erhielten einen kühlen Empfang. Panettiere sagte, sie hätten den Bürgermeister treffen wollen, seien aber von zwei Beamten am Eingang zum Rathaus abgewiesen worden. Das Büro des örtlichen Fischereiverbands war geschlossen, und die Fischer in Taiji lehnten es ab, mit den Besuchern zu sprechen. „Wir wollten nur eine sehr friedliche und entspannte Unterhaltung“, sagte Panettiere.

Der Besuch nach Taiji folgt dem Dokumentarfilm-Oscar für den Film „The Cove“, der das Abschlachten von Delfinen in der Bucht von Taiji beschreibt. Panettiere protestierte allerdings bereits 2007 gegen die Delfinjagd – Szenen von der damaligen Konfrontation mit den Fischern sind in den Film mit eingegangen."

==>> Den Film "The cove" gibts seit dem 11.03.10 als DVD, glaube den muss ich mir auch mal ausleihen. Überall wird davon berichtet, wird echt Zeit dass man weiss worüber alle reden ;-)