Freitag, 29. März 2013

DVD-Tipp: Sharkwater - Wenn Haie sterben

Da bin ich auch mal wieder :) Über die Feiertage kommt man endlich mal wieder zum Bloggen...

Ich hab gestern die DVD "Sharkwater - Wenn Haie sterben" gesehen... Auf den Film bin ich durch das Buch "Ökokrieger" aufmerksam geworden... Hier erstmal der Trailer zum Film:



Der Film handelt, natürlich wie der Name schon andeutet, von Haien bzw. von der Ausrottung dieser Art... Es ist eine Dokumentation, die mit brillianten farbenfrohen Unterwasserbildern daherkommt.

Man begleitet einen Mann auf seiner Mission, die Haie zu retten... Er war Unterwasserfotograf und stieß eines Tages auf eine kilometerlange Fangleine in der hunderte von Haien, die er bewunderte und eindrucksvoll fotografierte, qualvoll verendeten.

Daraufhin entschloss er, diese vom Aussterben bedrohte Art zu retten, komme was wolle.

Er selbst sagt dazu:
"Als ich mich entschloss, SHARKWATER zu drehen, wollte ich den Menschen zeigen, was ich gesehen hatte. Ich wollte ihnen diese unglaubliche Unterwasserwelt nahe bringen, die so vollkommen anders ist als der Rest unseres Planeten. Ich hatte keine Ahnung, dass sich die Dreharbeiten zu einem vier Jahre währenden Drama entwickeln würden, das sich über 15 Länder erstrecken und beinahe mein Leben gekostet hätte.

Ich begann, diesen Film zu drehen, weil mich Haie seit meiner Kindheit faszinierten und mich immer diese Diskrepanz störte zwischen dem Bild, wie man Haie in der Öffentlichkeit zeigte, und dem, wie ich sie erlebt hatte.

Deswegen wollte ich einen Film drehen, der zeigt, wie Haie wirklich sind. Wunderschöne, beeindruckende Kreaturen, die keinem Menschen etwas zuleide tun. Ich wollte zeigen, wie unsere Ängste uns blind gemacht haben für die Fakten. Dass nämlich beispielsweise die Haipopulation auf der ganzen Welt allein in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent geschrumpft ist.

Es ist eine Tatsache, dass Haie keine Menschen fressen. Es kommen mehr Menschen durch Knallkörper um als durch Haie. In Wirklichkeit haben sie Angst vor uns und sind deswegen unglaublich schwer zu filmen.

Die paar Angriffe, die gelegentlich vorgekommen sind und die von den Medien regelmäßig aufgeplustert wurden, haben die allgemeine Angst vor Haien nur verstärkt. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Es ist höchste Zeit, dass die Menschen diese Ängste hinter sich lassen und Haie in einem neuen Licht sehen ­ und sich um ihr Überleben kümmern.

Während der Dreharbeiten stellte man uns alle erdenklichen Hindernisse in den Weg, eine millionenschwere Hai-Großfischerei mit eingeschlossen, die mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieses Films verhindern wollte. Es gab so viel Widerstand gegen unser Projekt, dass es zu einer Mission wurde, diese Industrie an den Pranger zu stellen und gleichzeitig am Leben zu bleiben.

Es gibt eine Menge, was wir von den Haien lernen können. Sie sind wunderschöne Beispiele für Lebewesen, die in vollkommenem Gleichgewicht mit der Erde leben und überleben können. Ich denke, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Natur. Wenn die Menschen noch länger als nur noch die nächsten hundert Jahre auf der Erde überleben möchten, sollten wir uns bald mal fragen, was wir für die Umwelt tun können."

 Der Film ist auf jeden Fall sehr sehenswert...

Dienstag, 5. März 2013