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Mittwoch, 23. Januar 2013

100 Laborratten- und mäuse suchen Zuhause

Auf Facebook bin ich auf einen Hilferuf aufmerksam geworden. Und zwar suchen dort 50 Ex-Laborratten und 50 Ex-Labormäuse bis Ende März ein neues Zuhause, ansonsten würden sie wohl einfach "entsorgt" werden. 

Die Tiere sind gesund, freundlich und bei Abgabe ca. 4 Monate alt.

Standort ist Wien, es werden aber auch Transporte nach Deutschland organisiert.

Also, wenn ihr euch vorstellen könnt, so einem armen Geschöpf endlich ein schönes Zuhause zu bieten, dann meldet euch direkt auf der Facebook-Seite:





Bitte auch teilen und weitererzählen, -Dank!




Petition: Das Eis für Shell wird dünner

Und schon wieder hab ich Arbeit für euch ;)

Diesmal geht es um die geplanten Ölbohrungen von Shell in der Arktis.

Dazu Greenpeace:

Shell möchte diesen Sommer in der Arktis bohren, doch der Ölgigant kann seine Ausrüstung nicht einmal in südlicheren Gewässern sicher betreiben.

Das letzte in einer Serie von Equipment-, Genehmigungs- und wetterbedingten Fiaskos passierte vor der Küste Alaskas, wo das Unternehmen die Kontrolle über eine Ölbohrinsel verloren hat.

Das Bohrschiff wurde von Shell aus der Arktis gezogen als bei schwerem Wetter die Schlepptaue rissen. Nach 48 Stunden und einigen Rettungsversuchen wurde die Situation zu gefährlich und das Team musste die Bohrinsel treiben lassen. Sie lief auf Grund.
Nach all diesen Schwierigkeiten stoppt Shell seine Bohrpläne immer noch nicht. Das Unternehmen will es 2013 erneut versuchen. Die Entscheidung darüber ob ja oder nein fällt jetzt. Das ist unsere Chance Shell von den Bohrversuchen in der Arktis dieses Jahr und in Zukunft abzuhalten.
Machen Sie mit und unterstützen Sie die Kampagne zum Schutz der Arktis. Fordern Sie von Präsident Obama ein 'Timeout' für die Bohrpläne in der Arktis und nehmen Sie die Bohr-Genehmigungen von Shell zurück.
 
8 Gründe warum Shell in der Arktis nicht getraut werden kann
Im März 2012, auf Anfrage des Umweltausschusses im britischen Parlament, hat der Verantwortliche bei Shell für Notfallplanung in der Arktis zugegeben, dass Shell die Kosten für eine Reinigungsoperation in der Arktis nicht untersucht hat, was für die Aktionäre zu grossen Verlusten führen könnte.


Zwei ehemalige Berater von US-Präsident Obama haben sich öffentlich gegen Shells Arktis-Projekt ausgesprochen: Sie empfehlen der US-Regierung, Shell keine Erlaubnis für Ölbohrungen in der Arktis zu erteilen. 
Greenpeace möchte dieser Empfehlung Druck mit einer Petition verleihen, geplant sind 300.000 Unterschriften.

 



Dienstag, 22. Januar 2013

Wieder eine Nerzfarm geschlossen, diesmal trifft es Bielefeld :)

Juppi :)

Das sind doch mal wieder richtig gute Neuigkeiten :) Und zwar muss die Nerzfarm in Bielefeld bis Ende Februar 2013 schließen :)


Laut Pressetext der Stadt Bielefeld vom 21.01.13 heisst es:

Vertrag geschlossen - Nerzfarm schließt

Der Rechtsstreit zwischen der Stadt Bielefeld und der Artemis GmbH Co. KG über die per Ordnungsverfügung aufgegebene Umsetzung von tierschutzrechtlichen Anforderungen an die Nerztierhaltung wird gütlich beigelegt werden.

Nach Verhandlungen zwischen der Stadt Bielefeld und der Artemis GmbH Co. KG wurde ein öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen, der das sofortige Ende der Nerzhaltung beinhaltet. Der Betreiber der Nerzfarm hat sich darin verpflichtet, den Betrieb dauerhaft einzustellen. Mit der Entfernung sämtlicher für die Nerzhaltung erforderlichen Einrichtungen – dieses ist vertraglich mit einer Frist bis zum 28. Februar 2013 versehen - wurde bereits begonnen. Die beim Verwaltungsgericht anhängigen Klagen gegen die Ordnungsverfügungen der Stadt werden vom Betreiber zurückgenommen.

Im Gegenzug unterstützt die Verwaltung der Stadt Bielefeld den Antrag des Betreibers auf Erteilung eines Bauvorbescheides in den politischen Gremien mit dem Ziel, eine umweltverträgliche Gebäude- und Grundstücksumnutzung für eingeschränkte gewerbliche und sonstige Zwecke zu ermöglichen.
Beide Vertragsparteien gehen davon aus, dass damit die rechtliche Auseinandersetzung zwischen der Stadt Bielefeld und der Artemis GmbH Co. KG beendet werden kann.

Dann gehören diese schrecklichen Bilder endlich der Vergangenheit an:


Montag, 21. Januar 2013

Petition: Ölkonzern bedroht Gorillawald

Ich hab wieder etwas Arbeit für euch ;)

Und zwar gibt es eine neue Petiton von "Rettet den Regenwald e.V.":
Der dichte Bergregenwald des Virunga-Nationalparks ist einer der letzten Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Virunga liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo und ist der älteste Nationalpark Afrikas. Das UNESCO Weltnaturerbe ist in etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein und erstreckt sich entlang des Edwardsees. Neben den Gorillas leben in dem Park auch Flusspferde, Elefanten und andere gefährdete Tierarten. Nun droht dem Nationalpark, den Gorillas und der Bevölkerung am See eine existenzielle Gefahr.

Der britische Ölkonzern SOCO erhielt Ende 2011 eine Förderlizenz für mehrere Ölblöcke im Osten des Landes. Bis dahin bestand ein Förderverbot für die sensiblen Regenwaldregionen der DR Kongo. Block 5 der SOCO-Lizenz liegt zu 60 Prozent im Gebiet des Virunga Nationalparks. Ephrem Balole vom Parkmanagement erklärt im Interview mit Rettet den Regenwald: „Die Ölfirma hat durch ein Präsidentendekret die Erlaubnis bekommen, Erkundungen im Park vorzunehmen. Es gibt aber Gesetze, die Rohstoffförderung im Nationalpark verbietet.“

Das Parkmanagement wehrt sich zusammen mit der ansässigen Bevölkerung gegen das geplante Ölprojekt. Nicht nur dem Regenwald von Virunga droht eine großflächige Zerstörung, sondern auch dem Edwardsee. Der See ist die Lebensgrundlage vieler Menschen in der Region. Die UNESCO richtete bereits eine scharfe Protestnote an die kongolesische Regierung und stellte klar, dass die Ölförderung gegen internationale Gesetze verstößt. Virunga erhält EU-Gelder. Bisher hat aber nur eine kleine Gruppe von EU-Abgeordneten eine Resolution gegen die geplante Ölförderung veröffentlicht.

Hier geht´s direkt zur Petition auf "Rettet den Regenwald e.V."


Sonntag, 20. Januar 2013

Tierschutzpartei sammelt Unterschriften für Bundestagswahl

Es ist mal wieder soweit.... Die Tierschutzpartei benötigt sogenannte Unterstützungsunterschriften, damit sie zur Bundestaswahl 2013 aufgestellt werden können. Es werden insgesamt 2.000 Unterschriften pro Bundesland benötigt, aber bis zu den Wahlen, die vorraussichtlich im September / Oktober stattfinden werden, sollte das doch klappen.

Bei der Neuwahl des Landtages in NRW 2012 hat es schließlich auch geklappt, die benötigten 1.000 Unterschriften innerhalb von nur knapp 10 Tagen zusammen zu bekommen. Ich hatte damals darüber berichtet (hier zum alten Blogbeitrag).

Aber trotzdem sollte man natürlich auf jeden Fall mit seiner Unterschrift helfen ;)

Und zwar sammelt die Tierschutzpartei derzeit Unterschriften für die Bundesländer NRW, Bayern und Niedersachsen. Falls ihr aus einem anderen Bundesland kommt, könnt ihr ja trotzdem mal im Internet schauen ob die Tierschutzpartei auch dort Unterschriften sammelt, evtl. kommt der Aufruf dort ja auch später...

Vorraussetzung für eure Unterstützungsunterschrift ist natürlich, dass ihr in dem jeweiligen Bundesland wohnt, mindestens 18 Jahre alt seid, die deutsche Staatsbürgerschaft habt und keinen weiteren Parteien Unterstützungsunterschriften gebt....  


Und so einfach geht`s:

Formular auf der Homepage ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und dann

entweder zur Tierschutzpartei zurückschicken,

oder es direkt bei dem für seinen Wohnsitz zuständigen Einwohnermeldeamt bzw. Wahlamt per Stempel beglaubigen lassen (was übrigens kostenlos ist) und dann zur Tierschutzpartei zu schicken. Das spart der Tierschutzpartei natürlich jede Menge Arbeit, so mach ich das auch....

Ist also gar nicht so kompliziert, und wenn ihr halt für die Beglaubigung beim Amt keine Zeit habt schickt sie einfach zur Partei, das ist besser als gar nicht mitzumachen ;)

So, und hier kommt ihr zu den Formularen:


Tierschutzpartei NRW

Tierschutzpartei Bayern und Niedersachsen 

 

 




Samstag, 19. Januar 2013

Vegetarische Bolognese à la Tim Mälzer

Huhu! Hab eben "Tim Mälzer kocht" auf ARD gesehen. Heute hat er vegetarische Bolognese gekocht :)

Gut, der Salat mit Blutwurst passte jetzt nicht wirklich zum Gericht, aber na ja....

Das Rezept war auf jeden Fall sehr einfach und das Ergebnis sah echt gut aus, hier kommt ihr zum Rezept...

                                         Quelle: daserste.de


Donnerstag, 17. Januar 2013

Petition: Schweine-Käfighaltung beenden!


Seit dem 01.01.2013 ist die dauerhafte Käfighaltung von "Muttersauen" in sogenannten Kastenständen und Abferkelbuchten EU-weit verboten.

Das hört sich wieder mal besser an als es in der Realität aussieht.... 

Die Landesregierungen und die Schweinehalter hatten elf Jahre Zeit, sich auf dieses Verbot vorzubereiten, doch sie haben es nicht umgesetzt.

Die Albert-Schweitzer-Stiftung möchte jetzt bis zum 30.01.13 15.000 Unterschriften sammeln, um die endgültige Umsetzung des EU-Verbotes durchzusetzen...

Bitte unterschreibt die Petition, damit die Schweine nicht ständig in diesen schrecklichen Stahlkäfigen liegen müssen... Bestätigung der Antwort-mail nicht vergessen, erst dann zählt eure Stimme ;)

                                 

Hier zur Petition der Albert-Schweitzer-Stiftung...



Hintergrund:

Die EU-Schweinehaltungsrichtlinie schreibt vor, dass Muttersauen spätestens ab dem 01.01.2013 zumindest zeitweise aus den Käfigen (sogenannte Kastenstände und Abferkelbuchten) gelassen werden müssen. Dadurch werden die Tiere ungefähr die Hälfte der Zeit von der grausamen Käfighaltung verschont und kommen in Gruppenhaltung. Wenn diese richtig durchgeführt wird (keine hohen Gruppengrößen, ausreichend Platz, Beschäftigungsmaterial etc.), erspart sie den Muttersauen viel Leid.
Im Dezember 2012 veröffentlichte Zahlen zeigen, dass Deutschland bei der Umstellung auf die Gruppenhaltung hinter fast allen anderen EU-Ländern hinterher hinkt. Damaliger Stand: 48% Umsetzung (Quelle: Agra Facts No.91-12). Die Schweinefleischindustrie behauptet, inzwischen 80% erreicht zu haben. Wir bezweifeln das, aber auch 80% wären ein Skandal. Voraussichtlich am 28.01.2013 werden offizielle Zahlen veröffentlicht. Bald darauf dürfte die EU-Kommission entscheiden, ob sie ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland einleiten wird.

Keine Frage: Auch das neue Recht ist unzureichend und die Grundsatzfrage lautet, ob Tiere überhaupt gezüchtet und geschlachtet werden dürfen. So sehr wir darauf hinarbeiten, dass unsere Gesellschaft diese Frage in Zukunft anders beantworten wird als heute, so sehr fühlen wir uns verpflichtet, den Tieren kurz- und mittelfristig zumindest die schlimmsten Qualen zu ersparen.




Verkehrsunfall rettet 1.000 Katzen vor Tod

Das nenne ich Glück im Unglück :)
Nach einem Verkehrsunfall haben freiwillige Helfer 1.000 Katzen vom Straßenrand in Changsha gerettet, nachdem die Katzen dort 24 Stunden hilflos in winzigen Käfigen gefangen gewesen waren. Die Katzen waren für die Tötung und den Verzehr in den Restaurants der Provinz Guangdong bestimmt. Die Helfer kamen aus der Umgebung, nachdem sie in den Nachrichten von dem Unfall gehört hatten. Sie versorgten die überlebenden Katzen mit Wasser und Futter und übergaben sie an die Tierschutz-Organisation Changsha Small Animal Protection Association zur weiteren Versorgung. Die Katzen kamen aus ländlichen Gegenden, wo sie von Dorfbewohnern gezüchtet werden. Dort wird die Katzen-Aufzucht und der Verkauf als eine einfache Methode angesehen, Geld zu verdienen. Katzen in China müssen oft bis zu zwei Monate zusammengepfercht mit anderen Katzen in winzigen Käfigen zubringen. Viele Katzen sterben bevor sie ihren engültigen Bestimmungsort erreichen.

Quelle: Animal Equlity

Bei diesen Bildern dreht sich mir der Magen schon wieder um...

                                     
                                        Quelle: Daily Mail


Gut, hier essen wir Schweine, in China essen sie Katzen, na und? Lebewesen ist Lebewesen...
Aber muss man die armen Katzen in derart enge Holzkisten stopfen?







Mittwoch, 16. Januar 2013

PETA-Unwort des Jahres: Humanes Schlachten

Die Tierrechtsorganisation PETA hat das tierfeindlichste Unwort des Jahres 2012 gekürt.

Und der "Sieger" ist: HUMANES SCHLACHTEN

Wenn man mal bei Wikipedia unter "human" nachschaut, wird es als "menschlich, im Sinne von ethisch hochwertig" bezeichnet. Also eine ethisch hochwertige Schlachtung oder wie?? Da wären wir wieder beim Thema zu Tode streicheln....

Ich frage mich wie solche Begriffe eigentlich immer zustande kommen, aber dieser kommt bestimmt von der Fleischlobby...

Hier zu den Abstimmergebnissen auf der PETA-Homepage...

=> Was wäre euer tierfeindlichstes Unwort des Jahres geworden??