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Sonntag, 8. August 2010

Hautreiztests an Kaninchen bald grausame Vergangenheit

Es gibt sehr gute News aus den Tierversuchslaboren! Diese schrecklichen Bilder gehören schon sehr bald der Vergangenheit an!! Für die schmerzhaften "Draize-Tests", die seit dem Jahr 1944 an Kaninchen durchgeführt werden, wurde ein Ersatz international anerkannt. Bisher wurden die Chemikalien auf die geschorene Haut auf den Rücken von Kaninchen aufgetragen um zu testen, ob eine Hautreizung auftritt.

Der Deutsche Tierschutzbund schreibt dazu:
Ersatz für grausamen Draize-Test an Kaninchen international anerkannt

Nach über einem Jahrzehnt wissenschaftlicher Forschung und Lobbyarbeit von Tierschutzorganisationen hat die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris am 22. Juli diesen Jahres eine neue tierversuchsfreie Richtlinie zur Prüfung auf Hautreizung anerkannt. Diese steht nun zur sofortigen Anwendung für Firmen und Behörden weltweit bereit. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diesen Schritt.

Die neue OECD-Richtlinie ermöglicht die Verwendung von drei künstlichen Modellen der menschlichen Haut, die von den Unternehmen SkinEthic aus Frankreich und MatTek aus den USA entwickelt wurden, sowie von anderen Modellen, die den Anforderungen der Richtlinie entsprechen. Diese Methoden werden bis auf wenige Ausnahmen den noch aus den 1940er Jahren stammenden Draize-Test an Kaninchen vollständig ersetzen, der traditionell zur Überprüfung einer möglichen Hautreizung durchgeführt wurde. Dieser grausame Tierversuch sieht vor, dass man die zu testenden Chemikalien auf die geschorene Haut am Rücken von Kaninchen aufbringt.

Die neuen tierversuchsfreien Methoden hingegen bieten eine humane und genauere Möglichkeit zur Überprüfung einer möglichen schädigenden Wirkung einer Substanz für die Haut. Für den Test werden Zellen der menschlichen Haut verwendet, die bei Operationen als Abfall übrig bleiben. Daraus wird eine dreidimensionale künstliche Hautschicht aufgebaut, die nahezu die gleichen Eigenschaften besitzt wie menschliche Haut. Die zu testenden Substanzen werden dann auf das Haut-Modell aufgetragen, um die Wirkung dieser Stoffe zu beurteilen.

Die Tierschutzvereinigung International Council for Animal Protection in OECD Programmes (ICAPO), bei der auch die Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes Mitglied ist, hat aktiv bei der Erstellung der neuen OECD-Richtlinie mitgeholfen. „Endlich haben wir diesen veralteten und unzuverlässigen Tierversuch in weiten Teilen abschaffen können - wir feiern einen Sieg für den Tierschutz und die Verbrauchersicherheit", freut sich Dr. Brigitte Rusche, Leiterin der Akademie für Tierschutz und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes. „Die Zukunft gehört fortschrittlichen und humanen tierversuchsfreien Methoden. Hier gibt es aber leider noch viel Handlungsbedarf." Rusche verweist u. a. darauf, dass im Zellkulturlabor der Akademie für Tierschutz fieberhaft am Ersatz eines anderen berüchtigten Draize-Tests gearbeitet wird, bei dem lebenden Kaninchen zur Prüfung auf Augenreizung Chemiekalien in die Augen geträufelt werden.


Leider werden diese "Draize-Tests" noch zu Augenreiz-Tests an Kaninchen durchgeführt. Dazu gibt es noch keine Alternativen.

Samstag, 7. August 2010

Tierqual-Eier bei Edeka

Ich komme soeben von meinem erfolgreichen Einkauf aus Essen zurück; ein Schnäppchen nach dem anderen ;-)

Aber als ich bei Edeka etwas zu trinken kaufen wollte, konnte ich kaum glauben was ich sah: EIER AUS KLEINGRUPPENHALTUNG!!!!

Zum Glück hatte ich mein Handy dabei und hab sofort Beweisfotos gemacht; hab nämlich auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbundes gelesen, dass man denen mitteilen soll, wenn man in Supermärkten noch Eier aus Kleingruppenhaltung findet. Das habe ich natürlich sofort getan... Bitte haltet auch ihr die Augen in Supermärkten offen. Melden kann man die Kleingruppenhaltungseier hier....



Super passender Werbeslogan: "Wir lieben Lebensmittel".... Verlogener gehts echt nicht mehr....


Keine Strafe für Esel-Quäler

Vor ca. 2 Wochen hatte ich über die Eseldame Anapka berichtet, die in Russland zu Werbezwecken mit einem Gleitschrim durch die Luft gezogen wurde (Hier zum alten Beitrag).

Jetzt gibt es Neuigkeiten von dem Fall. Natürlich kommt der Täter ohne Strafe davon, "die russischen Gesetze sind da nicht so streng" heisst es im RTL-Beitrag.
Aber es gibt auch etwas Gutes an dem Ausgang; und zwar wurde die britische Zeitung "The Sun" in tausenden Briefen gebeten, sich für Anapka einzusetzen. Sie fackelten nicht lange und haben Anapka gekauft; jetzt lebt sie in einer privaten Reitschule, wo sie das negative Erlebnis vergessen kann.

Hier könnt ihr euch den RTL-Beitrag ansehen...

Freitag, 6. August 2010

Tierschützer auf offener Straße erstochen

Gerade nach dem Brandanschlag auf einen Geflügelmastbetrieb in Sprötze werden die Diskussionen um Tierschützer und deren Handeln lauter.
Hier ist aber ein "gutes Beispiel" (auch wenn man so eine Tat nicht so nennen kann) dafür, dass die Tierschutzgegner ein weitaus gewalttätigeres Handeln an den Tag legen. In Rumänien wurde ein Mann auf offenener Straße erstochen, nur weil er einem Straßenhund vor Misshandlungen bewahren wollte.

Hier der Bericht des bmt vom 04.08.10:
Adrian Priscu wollte einen Straßenhund vor Misshandlungen schützen

Brasov/Rumänien, 04.08.2010 – Weil er einen Straßenhund vor Misshandlungen bewahren wollte, wurde Adrian Priscu (50) von einem Landsmann mit einer Flasche niedergeschlagen und anschließend mit einer Glasscherbe so schwer verletzt, dass er am Tatort verstarb.

Laut rumänischen Medienberichten beobachtete Priscu von seinem Wohnungsfenster aus, wie ein Mann einen Straßenhund quälte. Er eilte dem wimmernden Tier zu Hilfe. Es kam zu einem Streit, in dessen Verlauf der Angreifer den 50-Jährigen mit der Flasche niederschlug. Anschließend rammte er ihm eine Glasscherbe in die Brust. Die Verletzung war so schwer, dass die schließlich eintreffenden Rettungskräfte nur noch den Tod des Rumänen feststellen konnten.

„Wenn eines Tages Tierfreunde um ihr Leben bangen müssen, weil sie einen Hund oder eine Katze vor Misshandlungen schützen wollen, dann sind unsere ethisch-moralischen Grundfeste, die unsere Gesellschaft zusammen halten, ernsthaft gefährdet“, sagt dazu Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Der Preis für Zivilcourage scheine in der heutigen Gesellschaft immer höher zu werden, meint auch Petra Zipp, stellvertretende Vorsitzende des Bund gegen Missbrauch der Tier e.V. (bmt) mit Blick auf die aktuellen Debatten in Deutschland: „Dass ein Tierfreund seinen beherzten Einsatz für einen Straßenhund mit seinem Leben bezahlen musste, schockiert derzeit ganz Rumänien und belebt erneut die Diskussion um das weiterhin ungewisse Schicksal der Straßenhunde. Dieter Ernst vom Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) befürchtet: „Der tragische Tod von Adrian Priscu wirft auch die Frage auf, ob wir es mit einer zunehmenden Verrohung der Gesellschaft zu tun haben.“
(Link des Berichts)

Ich bin der Meinung, dass ein Mensch, der einem Tier etwas antut auch nicht vor Straftaten an dem Menschen zurückschreckt.... Tierquälerei ist erst der Anfang, diese Menschen haben einfach zu viel Hass und Gewaltpotenzial in sich...

Freitagsfüller

Und hier wieder der Freitagsfüller, wie schnell die Woche wieder vorbei ging....



1. Ich werde noch bekloppt, wenn ich nicht bald in den Urlaub komme.

2. Frische Erdbeeren, das ist zur Zeit mein Lieblingsduft .

3. Leidenschaft ist, wenn man sich immer wieder mit ganzem Herzblut für eine Sache einsetzt.

4. Im August gehts eeeendlich in den wohlverdienten Urlaub.

5. Irgendwann wacht man auf und versteht, dass alle Lebewesen gleich sind und die gleichen Ansprüche auf ein glückliches Leben auf unserem Planeten haben.

6. In schlechten Zeiten darf man nicht aufgeben, egal wie schwierig es ist.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf die DVD "Shutter Island", morgen habe ich shoppen für den Urlaub geplant und Sonntag möchte ich ausgiebig joggen gehen!

Link des Freitagsfüller

Mittwoch, 4. August 2010

Welpe im Wald entsorgt

Dieses kleine Kerlchen (bzw. "Kerlin") wurde Montag in einem verlassenen Waldgebiet am Biebersteiner Weiher (Köln/Oberberg) gefunden. Die kleine Hündin wurde aufgrund der Fehlstellung ihrer Beine einfach ausgesetzt und wie Müll entsorgt; frei nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Ich kann nicht verstehen warum solche Leute noch nichtmal den Mut aufbringen, ein "ungewolltes" Tier wenigtens beim nächsten Tierheim abzugeben, somit hätte das Tier wenigstens eine Chance auf ein glückliches Leben. Aber zum Glück wurde "Küsschen" (so heisst die Hündin) noch rechtzeitig von Spaziergängern gefunden. Küsschen wurde von einem Tierarzt behandelt, welcher eine Behinderung infolge einer Rachitis diagnostizierte; die Behinderung sei aber nicht schmerzhaft. Bei guter Pflege und einer ausgewogenen Ernährung könne "Küsschen" ein nahezu beschwerdefreies Leben führen.

Hier zum Bericht der Oberberg-Heute

Dienstag, 3. August 2010

Schlachtabfälle auf der Autobahn

Bäh, ist das ekelig! Heute morgen ist auf der A31 bei Borken ein LKW, der 2 Container Schlachtabfälle geladen hatte, umgekippt. Eine 30 cm hohe Schicht aus Knochen und Tierkadavern breitete sich auf der Fahrbahn aus. 40 Einsatzkräfte mussten mit Atemschutzmasken die Leichenteile von der Autobahn kratzen, die werden mit Sicherheit so schnell kein Fleisch mehr zu sich nehmen können ;-)
Jetzt wissen sie mal wie der Rest ihrer Wurst stinkt....

Hier zum Bericht der Allgemeinen Zeitung

Montag, 2. August 2010

Geflügelmastbetrieb in Flammen

Die Dramatik um Geflügelmastbetriebe spitzt sich derzeit immer mehr zu. Die Medien berichten täglich über dieses Thema.

Am Freitag wurde eine Geflügelmastanlage in Sprötze niedergebrannt, die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es wurden mehrere Kanister mit Brandbeschleuniger aufgefunden.

In 3 Wochen wäre der Betrieb mit einer "Kapazität" von 36.000 Tieren gestartet und hätte als "Zulieferer" für den Mega-Geflügelschlachthof in Wietze gedient.

Jetzt stehen die Tierschützer, die sich Tage zuvor an einer Mahnwache beteiligt haben, in Verdacht, sich auch an dem Brand beteiligt zu haben.

Es ist ein Schaden von ca. 500.000 EUR entstanden und reisst die Familie somit fast in den Ruin.

Ich gehe mal stark davon aus, dass tatsächlich Tierschützer für den Anschlag verantwortlich sind; ihr "Einsatz" ging dabei aber eindeutig zu weit! Dadurch werden auch keine Tiere gerettet! Die Tiere werden nur in anderen Ställen gemästet, die Maschinen in Wietze werden deswegen nicht nur eine Minute still stehen!

Hier zum Bericht der Hannoverschen Zeitung

Sonntag, 1. August 2010

Aktionen gegen Geflügelschlachthof in Wietze

Der Bau des Mega-Geflügelschlachthofes in Wietze (ich hatte bereits berichtet, hier zum alten Blog-Beitrag...) wurde bereits von dem Lüneburger Gewerbeaufsichtsamt genehmigt. Dennoch sollten wir nicht aufgeben und weiterhin versuchen, diese größte Anlage Europas zu verhindern!

Frontal 21 auf ZDF hatte am 27.07. über dieses Thema berichtet, hier zum Sendebeitrag...

Hier eine Übersicht der laufenden Aktionen gegen den Mega-Geflügelschlachthof:

PETA
Rettet den Regenwald e.V.
Vier Pfoten
Vegetarierbund Deutschland


Bitte macht bei allen Aktionen mit, solange diese riesige Schlachtanlage noch nicht gbaut ist haben wir noch eine geringe Chance!!