Mittwoch, 28. Juli 2010

Aus für Stierkampf in Katalonien!

Sieg!! Diese grausamen Bilder gehören ab dem 01.01.2012 in Katalonien der Vergangenheit an!!

In Katalonien (Region im Nordosten Spaniens, in der zehn Prozent der 46 Millionen Spanier leben) dürfen ab 2012 keine Stierkämpfe mehr stattfinden.

Das Interesse der Menschen an Stierkämpfen ist ohnehin schon sehr zurückgegangen. In ganz Spanien ging die Zahl der Stierkämpfe pro Saison auf 1.000 zurück.

Bis zum 01.01.2012 sind es zwar noch ein paar Tage, aber das ist ein Riesenerfolg für den Tierschutz! Sogar die Stierkampfarena in Barcelona wird dicht gemacht ;-)

Hier zum Bericht der WSPA

Kommentare:

  1. Vorhin schon in den Nachrichten gesehen, ich freu mich, endlich wird der Horror noch weniger.

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  2. Hab ich auch vorhin in den Nachrichten gehört und konnte mir ein triumphierendes "JA!" nicht verkneifen!!!!! Hoffentlich ziehen die Anderen nach!!!!!

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  3. Angenommen, der Stierkampf würde in ganz Spanien bald verboten, dann wird folgendes passieren : 1000 Stierkämpfe a 6 Stiere ergibt 6000 Tiere. Diese 6000 getöteten Stiere aus den Stierkämpfen werden dann aber der Bevölkerung Spaniens nicht mehr zum Verzehr zur Verfügung stehen, was bedeutet, daß sie wahrscheinlich durch mindestens 6000 Ochsen/ Rinder ersetzt werden (da Kampfstiere wesentlich schwerer sind als normale Rinder). Und diese Tiere wiederum werden dann wahrscheinlich aus Massentierhaltung kommen. Das Stierkampfverbot ist wohl eher ein Pyrrhussieg.

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  4. Hab mich auch sehr gefreut, ich finde es ein gutes Zeichen!

    @Anonym
    Das sind doch jetzt alles nur Behauptungen und Vermutungen. Belege bitte:
    - daß jeder Stierkampf 6 Stiere umfasst
    - daß die in der Arena getöteten Tiere dem Fleischverzehr zugeführt werden dürfen und werden
    - daß deren Verzehr außerhalb des Stierkampf-Zusammenhangs stattfindet, dass die Nachfrage also konstant ist, auch ohne Stierkampf
    - daß die dafür getöteten Tiere dann aus Massentierhaltung kommen werden

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  5. Gott sei dank! Ich kann nicht nachvollziehen, wie sich jemand so was angucken kann und auch noch Spaß daran hat *schüttel*
    Liebe Grüße, Coco

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  6. habe mich auch sehr gefreut, als ich es zufällig unterwegs im Radio mitbekommen hatte! Da waren mir die Staumeldungen dann auch egal ;-)

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  7. WOW! Eine ziemlich knappe Entscheidung (68 vs 55 Stimmen im Parlament). Trotzdem ein toller Erfolg für die WSPA und natürlich für die Stiere!

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  8. Hola!

    Ich liebe Tiere, aber es ist trotzdem sehr schade, dass die Stierkämpfe in Katalonien verboten werden.
    Bei uns wird immer dagegen geschimpft, aber keiner weiß wirklich, was Sache ist. Der Stier lebte 5 Jahre auf traumhaften Weiden und es ist sein Schicksal, im Sand zu sterben. Wer den Stierkampf - das Wort an sich wurde leider falsch ins Deutsche übersetzt - nicht kennt, der kann es nicht nachvollziehen. Aber alle die darüber schimpfen, gehen wahrscheinlich zu einem Discounter und kaufen dort ihr Fleisch ein. Klar, Hauptsache billig! Aber dass unsere Rinder ein viel schlechteres Leben haben, zum Beispiel die Milchkühe, die oft ihr ganzes Leben lang an einer Stelle angebunden sind, das wird nicht gesehen. Zudem ist es nicht aus Tierschutzgründen, dass Katalonien die "toros" verbietet, es ist ein politischer Hintergrund, den jeder, der mit Spanien nichts zu tun hat, nicht verstehen wird. Es geht nicht um die Tiere, sondern darum, dass sich Katalonien von allem was mit Rest-Spanien zu tun hat, unterscheiden will. LG

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  9. @anonym: Du hast recht, wenn du sagst dass die Stiere vor den Stierkämpfen ein schöneres Leben hatten als die Tiere aus der Massentierhaltung, die alleine für die Fleischindustrie sterben... Aber rechtfertigt das den Tod des Stieres??

    Die gleiche Problematik findet sich darin wieder, wenn jemand sagt ich esse nur Biofleisch. Die Tiere haben vielleicht ein schöneres Leben, aber der Tod ist der selbe grausame Tod; ob Bio-Tier oder Massentierhaltungs-Tier...

    Und das ist bei den Stierkämpfen nicht anders... Ja, die Tiere haben vorher ein schönes Leben... Aber es vor Zuschauern als Belustigung zu töten kann man nicht mit den guten Haltungsbedingungen entschuldigen... Traditionen sind wichtig, aber wenn sie auf Kosten anderer Lebewesen basieren sind sie einfach nur überflüssig...

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  10. Hallo Angel for Animals,

    Du solltest wissen, dass es bei Stierkämpfen nicht um Belustigung geht, zumindest in den Arenen nicht, die von Spaniern besucht werden. Der Stierkampf ist nämlich eine Tragödie und keine Komödie. So wird es von allen Anhängern, einschließlich mir, gesehen. Keiner erfreut sich am Leid des Tieres. Keiner! Das ist leider Gottes der negative Nebeneffekt der "Kämpfe", dass der Stier leidet. Doch dies findet keiner schön. Du fragst, ob ein schönes Leben den Tod rechtfertigt? Sicher nicht, da gebe ich Dir Recht, aber besser ein schönes Leben und ein nicht so toller Tod, als ein kurzes Leben auf Vollspaltenböden und in einem Gefängnis, mit vielleicht einem Last-Minute-Transfer in den Libanon, wo vor den Augen der Artgenossen, welche zum Teil gebrochene Beine haben, einfach die Kehle durchtrennt wird. Nun frage ich mich, was ist bitte besser?

    Adiós

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  11. ich hoffe, dass die corrida 2013 wieder eingeführt wird!

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