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Montag, 22. April 2013

Zootiere leiden weiter

Heute hab ich im Internet auf mehreren Seiten gelesen, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium einen Entwurf für neue Haltungvorschriften von Zootieren vorgelegt hat. Mehrere Tier- und Naturschutzverbände haben dazu aufgefordert, die Mindeststandards für Zootiere zu verbessern.

Verbessern? Na ja, viele Arten müssen auch weiterhin unter tierschutzwidrigen Zuständen "leben".

Elefanten dürfen weiterhin angekettet werden, die Tötung überzähliger Jungtiere ist immer noch nicht grundsätzlich verboten usw...
Und an Platz haben die Tiere auch nicht gewonnen. Die Mindestgröße für ein Gehege für bsp.
20 Rhesusaffen oder 2 Leoparden beträgt gerade mal 10 * 10 Meter!!! Das muss man sich mal vorstellen!
1 Luchs (größte europäische Katzenart) kann auf 5 * 5 Meter gehalten werden...

Manchmal glaube ich wirklich dass die Herren in der Regierung den Beruf verfehlt haben, oder warum gibt man derarte Haltungsvorschriften raus???? Das ist einfach nur lächerlich...


Hier zum kompletten Bericht auf www.umweltjournal.de


Freitag, 11. Januar 2013

Delfinarium Münster von Tierschützern verklagt

Das war ja klar, dass die geplante Umsiedlung der 3 Delfine aus dem Allwetterzoo Münster noch Probleme macht!

Auf der Internetseite der Westdeutschen Zeitung heisst es heute:

Tierschützer verklagen Delfinarium-Betreiber in Münster

Münster (dpa). Walschützer wollen das Delfinarium in Münster gerichtlich zwingen, Akten zur Delfinhaltung einsehen zu können. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF, Hagen) reichte eine entsprechende Klage und einen Antrag auf einstweilige Anordnung am Verwaltungsgericht Münster gegen den Betreiber des Delfinariums ein.
Das Gericht bestätigte am Donnerstag den Eingang der Klage. Eine Entscheidung über die einstweilige Anordnung werde zeitnah fallen, sagte eine Gerichtssprecherin. Das Delfinarium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Hintergrund ist die geplante Abgabe der Tiere an andere Einrichtungen in Europa. Die Tierschutzorganisation will nach eigenen Angaben verhindern, dass neben den Delfinen Nando, Rocco und Palawas auch Akten über die Haltungsbedingungen und die Transferumstände den Zoo in Münster verlassen. Das WDSF verlange uneingeschränkte Akteneinsicht, wie die Tierschützer in einer Pressemitteilung von Donnerstag mitteilten.
Der Zoo wollte sich nicht zu der Klage äußern. Nach ersten Planungen sollten die Tiere mit Ende der Weihnachtsferien den Zoo verlassen und auf andere Einrichtungen in Europa verteilt werden. Der Abschied war am 7. Januar vertagt worden, weil es noch keinen Abnehmer für die Tiere gibt. «Wann die Delfine genau gehen, steht jetzt noch nicht fest», sagte eine Zoo-Sprecherin am Montag. Fest stehe nur, dass die Tiere den Allwetterzoo Anfang 2013 verlassen werden.
Neben Münster gibt es noch Delfinarien in Duisburg und Nürnberg.

Quelle: http://www.wz-newsline.de/home/panorama/tierschuetzer-verklagen-delfinarium-betreiber-in-muenster-1.1203308

Samstag, 5. Januar 2013

Delfinarium Münster schließt seine Pforten :) +kurzfristiger TV-Tipp für heute

Erstmal wünsche ich euch ein frohes neues und hoffentlich glückliches Jahr 2013 :)

Na das fängt doch schon ganz gut an... Denn das Delfinarium im Allwetterzoo Münster schließt endlich seine Pforten :) Am 06.01.13 haben die Delfine Nando, Rocco und Palawas ihren letzten Auftritt (zumindest in Münster). Wohin die Tiere umgesiedelt werden ist vom Allwetterzoo noch nicht verraten worden, sie befürchten weitere Proteste von Tierschützern. Ausgewildert werden können sie wohl nach so langer Zeit in Gefangenschaft nicht mehr, aber immerhin kommen jetzt keine weiteren Delfine mehr in dieses Gefängnis nach Münster!

Die Schließung hat laut Zoo nichts mit den Protesten von Tierschützern zu tun, die Delfinhaltung war wohl zu kostenintensiv. Aber abgerissen wird das baufällige Gebäude nicht, dort sollen demnächst kalifornische Seelöwen "auftreten".

Heute um 18.50 Uhr berichtet das WDR-Fernsehen über die Schließung, hier zum TV-Programm... 

Hier ein Bericht zum Verbleib der 3 Delfine des WDSF...

Bericht von "Die Welt" zur Schließung des Delfinariums...


Jetzt gibt es nur noch 2 Delfinarien in Deutschland, und zwar in Nürnberg und in Duisburg.







Freitag, 16. Dezember 2011

Knuts Mutter Tosca schwer verhaltensgestört

Ich bin gerade auf ein sehr trauriges Video von der Eisbärin Tosca (der Mutter von Knut) gestoßen.

Sie leidet an einer Verhaltensstörung und kann kaum noch geheilt werden. Sie macht jeden Tag über Stunden die gleichen monotonen Bewegungsabläufe - 4 Schritte vor, 5 Schritte zurück...

Als Ursache für das krankhafte Verhalten wird eine Traumatisierung durch den Zirkus gesehen. Tosca wurde 1987 in Kanada gefangen und war jahrelang ein Star im DDR-Staatszirkus. Es wird angenommen, dass ihre jetzigen Bewegungen durch den Aufenthalt im Zirkuswagen stammen. Dort ist sie wahrscheinlich jahrelang im gleichen Schema vor und zurück gelaufen. Bei älteren Bären (wie Tosca es mit 24 ist) kommt es sehr häufig vor, dass eingebrannte Verhaltensmuster plötzlich wieder aufleben.

Geheilt werden kann sie wohl nicht mehr, aber ein größeres Zoogehege wäre von Vorteil. Aber wie soll der Berliner Zoo ein größeres Gehege bereitstellen??

Hier zur Berliner Zeitung, dort gibts auch das Video...

Freitag, 23. September 2011

Petition: Verbot von Ponykarussells

Es gibt wieder eine neue Petition beim Deutschen Bundestag... Diesmal geht es um ein Verbot von Pony- und Pferdekarussells...

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
dass Pony- oder Pferdekarussells auf den Volksfesten und Jahrmärkten nicht mehr erlaubt sind.

Begründung

Ponykarussells sind nicht mehr zeitgemäß und eine Tierquälerei, trotzdem werden sie noch immer auf Volksfesten und Jahrmärkten eingesetzt. Stundenlanges und stupides Sich- im- Kreis-Bewegen muss eine Qual sein für die Tiere, das sind doch keine Maschinen. Das Positionspapier der Tierärztlichen Vereinigung beschreibt außerdem die erzieherische Wirkung:: „Hervorgehoben werden muss zudem, dass den Kindern durch das stupide im Kreis laufen der Ponys ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus der Sicht des ethischen Tierschutzes heute nicht mehr zeitgemäß ist“.

Hier zur Petition...

Nur mal so nebenbei erwähnt auch mal ein Erfolg :)

Hier zum Bericht auf PETA.de

Dienstag, 23. August 2011

Stellungnahme des Zoo Magdeburgs zur Tötung von Zootieren

Da hab ich eben mein email-Postfach geöffnet und siehe da; eine mail mit dem Betreff "Beschwerde Artenschutz Tiger etc." vom Zoo Magdeburg :) Gespannt hab ich sie geöffnet... Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich überhaupt eine Antwort bekomme, und dann noch so schnell und so lang... Und dabei handelt es sich nicht um ein Standard-Schreiben; es wurde individuell auf meine mail eingegangen... Aber lest am besten erstmal selbst:

"Sehr geehrte Frau XXX,

viele Dank für Ihre Zuschrift. In einem Punkt haben Sie tatsächlich Recht.
Auf der Homepage werden in der Tat nur Tiergeburten aufgelistet. Das hat damit zu tun, dass die Besucher in erster Linie daran interessiert sind zu sehen, bei welchen Arten aktuell Jungtiere zu sehen sind - aber: man kann natürlich darüber nachdenken, analog zu den Tierbestandslisten im Jahresbericht auch über Abgänge, sei es durch Tod oder Abgabe, zu informieren. Komplett wird man das jedoch kaum sinnvollerweise abbilden können, da natürlich im Zoo jeden Tag Tiere verfüttert werden, was nun wirklich keinen Menschen ernsthaft überraschen kann, weil es erstens sichtbar passiert und zweitens logisch ist, so lange man Fleischfresser hält. Seien Sie versichert, dass auch jeder Tierpfleger mit diesem Umstand
vertraut ist, noch bevor er sich entscheidet, diesen Beruf zu erlernen und auszuüben - und in einem Punkt besteht hier hoffentlich auch auf Ihrer Seite kein Missverständnis: Tierpfleger, wie auch Tiergärtner in der Leitungsebene, ergreifen ihren Beruf in erster Linie aus Leidenschaft für Tiere. Und keiner, der in einem Zoo arbeitet, tötet gerne Tiere. Insofern schlagen Sie mit Ihren Anschuldigungen nicht nur irgendwelchen vermeintlich "kaltblütigen" Zoomitarbeitern vor den Kopf, sondern einem ganzen Berufsstand und vielen Mitarbeitern, die hier tagtäglich mit hohem Engagement und Berufsethos ihren Job machen - mit so etwas sollte man sehr vorsichtig sein, denn auch Ihnen müsste klar sein, dass die Dinge eigentlich nie so schwarz/weiß sind, wie sie einem vielleicht manchmal auf den ersten Blick erscheinen.

Zu den Tigern: Unsere Pfleger haben fast 2 Jahre gebraucht, um Kater und Katze aneinander zu gewöhnen und zur Paarung zu bewegen. Sie können sich vielleicht nicht vorstellen, was es heißt, zwei Raubkatzen, die hoch gefährliche Einzelgänger sind, aneinander zu gewöhnen. Vielleicht können Sie sich vorstellen, wie groß die Freude war, als es geklappt hatte und die Katze trächtig war - und vielleicht können Sie sich den Schock vorstellen, den es für alle beteiligten bedeutete, als kurz darauf die Nachricht kam, dass der Kater auf Grundlage von neuen gentechnischen Analysen als Mischling aus Sumatra (Tropen) und Amur (Taiga)-Tiger identifiziert und daher aus dem Zuchtprogramm für die höchst bedrohten Amur-Tiger ausgeschlossen wurde.
Was
ist der Sinn von Zoos? Hier stand er nun zur Debatte. Eines der Ziele derZoos ist (neben Bildung, Erholung und Forschung) eben der Artenschutz. ImKlartext heißt das: Arten, für die ein Zuchtprogramm besteht, sollen als"genetisch gesunde" Zoopopulation erhalten werden, d.h. ihre genetische Variabilität soll über einen Zeitraum von 100 Jahren plus x zu mindestens 95% erhalten werden. Dies kann nur durch eine international koordinierte Zucht gelingen, in der der jeweilige Zuchtbuchkoordinator bestimmt, welche Tiere aus welcher "Linie" mit welchen anderen Tieren verpaart werden sollten. Diese Tiere "gehören" keinem einzelnen Zoo, sondern der Zoogemeinschaft, bzw. dem Programm, sie werden nicht verkauft, sondern nach Maßgabe des Koordinators "eingestellt" - all dies sind Maßnahmen, die von den Zoos im Laufe der letzten Jahrzehnte auch zu dem Zwecke eingeleitet wurden, um diesen Tieren jeglichen "Marktwert" zu nehmen. Die Abwägung im Fall der Tigerjungtiere war nun, diese Tiere entweder in Haltungen (sei es nun ein Zirkus oder an einen Tierhändler mit unbestimmten Ziel) abzugeben, von denen wir überzeugt waren, dass sie keine artgerechte Haltung für diese Tiere bedeutet hätten, oder aber sie schmerzfrei einzuschläfern. Wir selber hätten sie an keinen anderen Zoo abgeben können, da die Zahl an Tigeranlagen für Amur-Tiger in den Zoos ohnehin stark begrenzt ist und daher keine überzähligen Anlagen, die die artgerechte Haltung von Tigern erlauben, existieren. Eine vorzeitige Abtreibung der Jungtiere hätte die Gesundheit der Katze gefährdet - auch diese Option bestand also nicht. DA die Katze zudem erstgebährend war, bestand ohnehin ein erhöhtes Risiko (wie bei Katzen üblich), dass sie den ersten Wurf nicht annimmt, d.h. dass die Jungtiere sterben oder direkt nach der Geburt gefressen werden. Dies ist in unseremFall nicht eingetreten und so kam es zu der Entscheidung, die Jungtiere schmerzfrei einzuschläfern. Eine solche Entscheidung fällt niemand leichten Herzens und schon gar niemand, der in einem Zoo arbeitet.

Und noch ein Wort zum Thema "unschuldige Tiere". In den 70er Jahren wurde in dem Zoo meiner Kindheit ein Kind von einem Leoparden schwer verletzt, weil es in der Fernsehserie Daktari immer gesehen hat, wie mit einem Leoparden geschmust wurde und in dem Irrglauben, Leoparden seien Schmusekatzen, die Absperrung überwand und die Hand durchs Gitter streckte. Das Mädchen hat zum Glück überlebt - was danach kam, war eine öffentliche Debatte über die "Schuld" des Leoparden, es wurde dessen Tötung gefordert zur "Strafe" für sein "Verbrechen". Klingt absurd? Genau. Tiere sind immer unschuldig, egal, ob es sich um neugeborene Tigerwelpen handelt, um "hässliche" Ratten oder um den Elefanten, der fünf Menschen getötet hat. Es kommt darauf an, sie mit Respekt zu behandeln, nicht jedoch, sie zu besseren Menschen hoch zu stilisieren. Das Tierschutzgesetz zielt richtigerweise darauf ab, Leid vom Individuum abzuhalten - und dies kann im Zweifel bedeuten, dass man ein Tier aus Tierschutzgründen töten muss.

Natürlich steht es jedem frei, die Haltung von Tieren in menschlicher Obhut und damit natürlich auch in Zoos prinzipiell abzulehnen - wenn es eine Frage des Glaubens ist, ist dies auch zu respektieren. Ich glaube dies nicht, ich glaube vielmehr, dass die Zoos tatsächlich ein wichtiger Baustein sind in dem Bestreben, auf der Erde ein nachhaltiges Gleichgewicht wieder herzustellen. Und ich weiß auch, dass die Zoos -genau wie jeder Einzelne- weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart immer alles richtig machen und ebenso steht außer Frage, dass es immer wieder Entscheidungssituationen geben wird, die einen Tiergärtner vor einen fast unlösbaren Konflikt stellen. Dies alles muss man in Kauf nehmen, wenn man sich dieser Aufgabe verschrieben hat - und in diesem Punkt darf ich glaube ich für alle Mitarbeiter des Zoos sprechen- wir nehmen es in Kauf und dazu gehört auch, dass man diese Diskussionen führen muss. Ihr Schreiben bestärkt mich darin,dass es ein hohes Defizit an Informationen gibt (ich meine jenseits vonGlaubensfragen) bezüglich der Aufgaben, Ziele, Vorgehensweisen undGrundannahmen unseres Handelns.

Ein letztes Missverständnis: Zoos handeln nicht nach dem ökonomischenPrinzip der Profitmaximierung. Unsere Zielfunktion ist an erster Stelle dieMaximierung einer Bewusstseinsfunktion, diese beinhaltet die genannten Themen Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung - und zwar alles gemeinsam in einer Art Kuppelproduktion. Der betriebswirtschaftliche Erfolg ist hier eine Nebenbedingung, die von den finanziellen Möglichkeiten der Trägerkommunen definiert und von den Zoos entsprechend erfüllt werden muss.
Insofern sind es zum Teil Steuermittel, die in diesem Moment darauf verwandt wurden, dass ich Ihnen diese Zeilen schreiben konnte und ich hoffe sehr, dass ich Ihnen zumindest einen kleinen Ansatz liefern konnte, Ihren Zorn und Ihr Unverständnis etwas zu relativieren.

Mit freundlichen Grüßen"

==>> Tja, was soll ich davon halten?? Also die Situation wird ganz schön positiv dargestellt... Die Tiger wurden also eingeschläfert, da man ansonsten keine artgerechte Haltung hätte garantieren können... Und auf den aktuellen Skandal der Tötung der Zebrafinken wurde gar nicht konkret eingegangen...

Der "beste" Satz ist ja noch dieser: ...dass die Zoos tatsächlich ein wichtiger Baustein sind in dem Bestreben, auf der Erde ein nachhaltiges Gleichgewicht wieder herzustellen." Hört sich gut an, aber wie bitte soll ein Zoo das Gleichgewicht auf der Erde wiederherstellen???

Und dass ein Zoo nicht am Profit interessiert ist, nehme ich denen auch nicht ab. Immerhin geben sie zu, dass auf der Homepage nur die Zugangsliste steht, damit die Besucher sofort sehen, bei welchen Arten es niedlichen Nachwuchs gibt...

Und der Absatz zu den "unschuldigen Tieren" und dass man Tiere nicht als bessere Menschen sehen soll hätten die sich auch sparen können...

Was sagt ihr zu der Antwort??

Samstag, 20. August 2011

Email an Zoo Magdeburg

So, meine "nette" email an die Mörder im Zoo Magdeburg ging soeben an ALLE Mitarbeiter des Zoos raus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Homepage gibt es eine Zugangsliste über die Tiere, die in Ihrem Zoo aufgenommen wurden. Was ist aber mit den "Abgängen"?
Das würde Ihre Besucher sicherlich interessieren. Wo werden denn die 27 Zebrafinken erwähnt, die auf einmal weg waren?? Oder die 3 Tigerbabys?? Warum haben Sie die Rasse des Tigervaters nicht vor der Züchtung bestimmt? Sind nur reine Rassen lebenswert??

Auf Ihrer Homepage stehen viele Information zum Thema Artenschutz. Ihr Leitspruch "Denk mal drüber nach" ist im Zusammenhang mit der erneuten grundlosen Tötung Ihrer Zootiere beinahe lächerlich! Als Besucher Ihres gewinnorientierten Unternehmens (als Einrichtung zum Zwecke des Tierschutzes, wie auf Ihrer Homepage erwähnt, kann man Ihr Unternehmen keineswegs mehr sehen) macht man sich anscheinend mitschuldig am Tod von unschuldigen Tieren!!

Worin sehen Sie eigentlich den Zweck Ihres Unternehmens?? Artenschutz kann es wohl nicht sein! Sie machen kaltblütig Profit auf Kosten von Lebewesen! Und Ihre Einnahmen werden dann wieder in neue Tiere investiert, wofür die alten wieder weichen müssen, nur um Ihren Gewinn zu maximieren! Das macht keinen Sinn!

Wer mit Tieren arbeitet, ist für ihr Wohl verantwortlich, wo ist bitte Ihre Berufsehre??

Haben Sie auch mal an Ihre Mitarbeiter gedacht, die diese Tiere täglich versorgt haben und dann über Ihre Tötung schweigen mussten oder wohlmöglich noch zur Beteilung gezwungen wurden? Aus Angst den Beruf zu verlieren haben Ihre Mitarbeiter wohl nicht mehr an die Tierliebe gedacht.

Es ist eine Schande, dass Tierleben in Händen wie Ihren liegen...

P.S.: Ich sehe es als meine Pflicht gegenüber den getöteten Zebrafinken und den 3 Tigerbabys an, die Menschen von einem Besuch Ihres Unternehmens abzuraten.
Anscheinend ist kein Ende Ihrer Mordserie in Sicht... JEDES Tier in Ihrem Zoo könnte das nächste Opfer sein, traurig aber wahr!

In stillem Gedenken an die Opfer Ihrer Profitgier,

XXX

Freitag, 19. August 2011

Neue Tiere gefällig? Weg mit den alten!!

Ihr erinnert euch doch sicherlich noch an den Skandal des Zoo Magdeburgs?

Und zwar wurden im Zoo Magdeburg 3 gesunde Tigerbabys getötet, da ihr Vater kein reinrassiger sibirischer Tiger war und die Tigerbabys somit zur Erhaltungszucht unbrauchbar waren!!! Die Verantwortlichen wurden zu Geldstrafen verurteilt.

Und jetzt kommt schon der nächste Skandal... Es wurden wieder Tiere grundlos getötet!! Wieder wurde gegen den Zoodirektor Kai Perret Strafanzeige wegen Tötung an Zootieren gestellt... Diesmal mussten 27 vollkommen gesunde Zebrafinken dran glauben. Sie mussten wohl Platz machen für die neuen Publikumslieblinge, den Gouldamadinen...

Aus alt...



mach neu...



Hier ein Bericht dazu...

Wenn der Zoo sich mit solchen Aktionen nicht mal ins eigene Fleisch schneidet! Als ob man mit den anderen Vögeln mehr Geld einnehmen würde als mit den Zebrafinken?! An den Image-Schaden hat von den schlauen Herren wohl niemand gedacht... Werd wohl mal wieder Kontakt mit denen aufnehmen, hier gehts zu den Ansprechpartnern mit email-Adressen...

Dienstag, 9. August 2011

Zwergotter bei Zoo Zajac

Also, vom Zoo Zajac kam bisher noch keine Antwort. Meine mail wurde bestimmt direkt gelöscht, aber das war ja klar. Was sollen die auch darauf antworten, die können sich ja nicht damit rausreden, dass das doch artgerechte Haltung sei... Na ja, wie auch immer...

Erstmal danke für eure Kommentare dazu. Aber freikaufen wäre glaub ich wirklich keine gute Idee, da macht der Typ nur Geld mit, was er dann wieder in die "Haltung" von immer mehr skurrilen Tierarten stecken kann... Nee nee...

Aber ich habe die Bilder an PETA und an das Veterinäramt Duisburg gemailt, mal sehen was die dazu sagen... Ich glaube mehr kann man da im Moment nicht tun, leider...

Sonntag, 7. August 2011

Zwergotter als neues Haustier??

So, ich muss ja noch über den Zoo Zajac berichten... Ich hatte ja letzte Woche schon erwähnt, dass mir die Otter am meisten leid taten... Die wurden zu zweit "gehalten". Dafür, dass sie in Freiheit aber mit ca. 12 Tieren in Gruppen leben, ist das ziemlich erbärmlich... (hier mehr zum Zwergotter in Freiheit)...



... ich glaube für den Preis werden die armen Kerle ihr ganzes Leben in ihrer Zelle verbringen, die werden doch niemals verkauft!!



Und jetzt kommt echt die Krönung! Das "Wasserbecken" der Otter:



Das ist ja wohl ein Witz!! Bei einem Umsatz von 20 Millionen Euro pro Jahr (!!) kann man wohl den Ottern ein artgerechtes oder wenigstens annähernd artgerechtes Gehege bieten???

Die armen Kerle standen die ganze Zeit am Gitter um haben herzzerreissend gequiekt!

Ich kann echt nicht verstehen wie man seinen Kunden die Tiere in derartig schlechten Gehegen präsentieren kann... Und gestunken hat das Gehege auch wirklich abartig...

Ich habe dem sogenannten "Zoogeschäft" erstmal ´ne mail bezüglich der Otter geschickt... Auf die Antwort (falls überhaupt eine kommt) bin ich gespannt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

letzte Woche habe ich Ihr Zoofachgeschäft in Duisburg besucht.

Mir sind Ihre Zwergotter direkt aufgefallen. Die beiden standen am Gitter und waren laut und eintönig am Quieken. Sie haben nichts anderes getan, ausser die ganze Zeit nach draussen zu starren. Was sollen sie auch anderes machen, in ihrem viel zu kleinen und eintönigen Gehege?? Normalerweise leben die Tiere in Gruppen mit ca. 12 Tieren zusammen.

Was ich aber wirklich schockierend fand war das Wasserbecken der Otter. Es kann doch nicht Ihr Ernst sein, ein kleines Plastikteichbecken mit einer Pfütze von Wasser als Schwimmmöglichkeit anzubieten?? Die Tiere werden für den Preis von 4.995 EUR wohl ihr ganzes Leben bei Ihnen verbringen müssen, da sollte wenigstens die Unterkunft artgerechter gestaltet sein. Das Gehege steht an einem ziemlich zentralen Punkt in Ihrem Aussenbereich, da kann man als Kunde gar nicht übersehen, dass es den Tieren in Ihrer Haltung nicht gut geht!

Ich bitte Sie inständig, das Gehege der Zwergotter umzugestalten und ihnen eine größere Wasserfläche zur Verfügung zu stellen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen,

XXX


Über die anderen Gehege und skurrilen Tierarten, die dort angeboten wurden, werde ich noch in den nächsten Beiträgen berichten...

Mittwoch, 30. März 2011

Antwort der ZOOM Erlebniswelt zur Eisbärenhaltung

Ich hab schon eine Antwort der ZOOM Erlebniswelt bekommen, das ging ja recht schnell. Wahrscheinlich haben sie schon mehrere Anfragen bekommen und sind auf solche unangenehmen Fragen bestens vorbereitet.

Und hier die Antwort:

Sehr geehrte Frau XXX,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an der ZOOM Erlebniswelt. Schön, dass Sie uns besucht haben.

Gerne nehmen wir zu Ihrer Mitteilung Stellung.

In der ZOOM Erlebniswelt leben zurzeit fünf Eisbären.

Lara und Bill leben in einer 1700 qm großen Landschaftsanlage mit einem Wasserbecken von 900 qm. Elvis und Funny leben in der Nachbarschaft auf einer 1650 qm naturnah gestalteten Fläche mit einem Wasserpool von 700 qm. Die zwergwüchsige Antonia hat ein Gehege von insgesamt 320 qm mit einer Wasserfläche zum Schwimmen.

Alle Landschaftsanlagen der Erlebniswelt sind naturnah gestaltet. Die Eisbären haben sowohl Mutterboden als auch Gras, Sträucher und Bäume zur Beschäftigung und zum Schubbern zur Verfügung.

Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten verhindern Streitigkeiten zwischen den Tieren und ermöglichen ihnen auch sich den Blicken der Besucher mal zu entziehen.

Das abwechslungsreiche Futter wird ihnen zur Lebensraumanreicherung auf der Anlage zu unterschiedlichen Zeiten verteilt, teilweise auch versteckt. So wird die aufwändige Futtersuche der Natur simuliert.

Zusätzlich haben alle Bären unterschiedliches „Spielzeug“ zur Beschäftigung. So liebt die vierjährige Lara ihren blauen Ball, mit dem sie fast täglich ihre Wassergymnastik betreibt. Auch Duftspuren von anderen Tieren verfolgen oder das Aufspüren von Honig oder Lebertran ist bei allen Bären eine beliebte Beschäftigung.

Neben dem Lebensraum und dem Futter spielen die Sozialpartner eine wichtige Rolle im Leben der Tiere, um ein natürliches Verhalten zu entwickeln. Bären sind in der Natur Einzelgänger, die nur zur Paarung zu zweit zusammentreffen. In Zoos leben häufig Paare oder ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen.

In der ZOOM Erlebniswelt leben die beiden „Rentner“ Funny und Elvis zusammen und das junge Paar Lara und Bill. Antonia kann aufgrund ihrer Zwergwüchsigkeit mit keinem anderen Tier vergesellschaftet werden.

In der Natur haben Tiere drei Gründe, um sich zu bewegen: sie suchen Futter, sie suchen einen Partner oder sie flüchten.

Futter und Partner werden ihnen in den zoologischen Gärten zur Verfügung gestellt, Feinde werden von ihnen fern gehalten. Darüber hinaus ist bei Krankheiten der Tierarzt zur Stelle und versorgt die Tiere mit Medikamenten und zusätzlicher Pflege.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen für die Haltung von Eisbären werden in dem „Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren“ geregelt, diese sind als Richtlinie vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten herausgegeben.

Die darin genannten Anforderungen hinsichtlich Größen, Ernährung, Sozialgefüge, klimatische Bedingungen, Gehegeeinrichtungen erfüllen wir nicht nur, sondern liegen deutlich darüber.

Wir halten unsere Tiere nach neuesten wissenschaftlichen und tiergärtnerische Erkenntnissen. Alle Lebensräume wurden von der für uns zuständigen Behörde (Veterinäramt Gelsenkirchen) zum Halten von Tieren frei gegeben. Deshalb sind wird davon überzeugt, dass die Tiere bei uns ihrem natürlichen Verhalten nachgehen können und sich in einer Umgebung aufhalten und bewegen, die der Natur so nahe wie möglich kommt.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schreiben eine ausreichende Erklärung gegeben zu haben und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen


Gut, die anderen Eisbären haben es wirklich noch relativ gut im Gegensatz zu anderen Zoos. Aber die Gehege-Größen können mit der Freiheit natürlich nicht konkurrieren.
Aber Antonia hat ein viel zu kleines Gehege. In der email wird sie ja eher nur am Rande erwähnt, obwohl meine email sich ja genau auf sie bezogen hat! Man kann einen Eisbären, nur aufgrund seiner Behinderung, nicht ein Leben lang leiden lassen!
Also im Großen und Ganzen haben die sich ihre Eisbärenhaltung total schön geredet... Die arme Antonia kann ich da nur sagen...

Dienstag, 29. März 2011

Verhaltensgestörte Eisbären

Nach Knuts frühzeitigem Tod ist die Diskussion um die Eisbärenhaltung in Zoos wieder neu entfacht. Die kleinen Zoogehege werden dem Eisbären in keinster Weise gerecht. Das Revier eines Eisbären ist 1 Million mal größer als sein Zoogehege!!! Man mag sich gar nicht vorstellen, was das für einen Eisbären bedeutet. Durch die Haltung in den kleinen Gehegen werden bei den Tieren stereotype Verhaltensweisen hervorgerufen, d. h., sie machen ständig die gleichen monotonen Bewegungen.

Ich war ja in den letzten 2 Jahren zweimal in der ZOOM Erlebniswelt (das aber nur, weil ich dort durch die "Ruhrtop-Card" sowieso freien Eintritt hatte). Und jedesmal stand ich fassungslos vor dem winzigen Gehege von der Eisbärin Antonia. Ich hatte darüber bereits bereichtet... oh, das war damals erst mein 2. Blog-Beitrag seh ich gerade ;-)

Jetzt hab ich dieses Video bei PETA entdeckt, Antonia kommt auch darin vor (oben links):



Ich hatte schon vor ca. einem Jahr die ZOOM-Erlebniswelt angeschrieben und nachgefragt, ob ihnen die stereotypen Verhaltensweisen von Antonia aufgefallen sind. Darauf erhielt ich eine ausführliche Antwort darüber, was sie angeblich alles mit ihr anstellen würden, um sie zu beschäftigen. Ob man das glauben kann? Jetzt hab ich denen nochmal eine mail geschickt mit dem Hinweis auf das PETA-Video, hier mein Schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war jetzt schon zweimal in der Zoom-Erlebniswelt. Bei jedem Besuch ist mir die Eisbärin Antonia negativ aufgefallen.

Sie ist die ganze Zeit (und ich stand jedesmal eine halbe Stunde am Gehege) monoton hin- und hergelaufen. Die Größe des Geheges wird den Ansprüchen eines Eisbären in keinster Weise gerecht.

Jetzt bin ich auf der Homepage von PETA auf ein schockierendes Viedo von stereotypen Verhaltensweisen bei Eisbären gestoßen, und Antonia wird in diesem Video ebenfalls gezeigt. In Zeitraffer kann man erkennen, wie das arme Tier pausenlos im Kreis läuft und dabei ständig die gleichen Bewegungsabläufe macht.
Hier können Sie sich das Video anschauen:

http://www.peta.de/web/eisbaeren.2583.html

Ist Ihnen die Problemtik bewusst und was tun Sie dagegen? Eisbären leiden in Gefangenschaft enorm, warum wird die Eisbärenhaltung in Ihrem Zoo also nicht vollständig aufgegeben?

Mit freundlichen Grüßen

xxx


Bin ja mal gespannt wie sie sich zu dem Video äußern...

Samstag, 19. März 2011

Eisbär Knut ist tot!

Ich bin ja seit gestern bei Twitter angemeldet. Eigentlich hat mich das nie besonders interessiert, aber dann wollte ich es doch mal selber probieren und hab mich angemeldet. Ich hab auf der rechten Seite ein "Follow me-Button" eingefügt, wenn ihr auch bei Twitter seid könnt ihr mir gerne folgen ;-) Mein Twitter Name ist angel4animalz... Oder hier klicken...

Und über Twitter hab ich dann auch die erste Nachricht erhalten, dass der Eisbär Knut tot ist! Ich dachte erst das hätte jemand nur so zum Spaß geschrieben, aber google hat das leider bestätigt.

Hier zur traurigen Nachricht...


Der arme Kerl wurde nur 4 Jahre alt, wenn man bedenkt dass Eisbären in Freiheit 25 bis 30 Jahre alt werden, ist das schon sehr jung.

Gut, "es war nur ein Eisbär" könnte man da sagen, jeden Tag sterben Millionen Tiere um auf unseren Tellern zu enden, aber ich war trotzdem ein bisschen schockiert über diese Nachricht...

Freitag, 25. Februar 2011

Zoo Magdeburg möchte wilde Elefantenbabys einfangen!

Elefanten in Zoos "zu halten" ist absolute Tierquälerei!! Sie leben in einem viel zu kleinem Gehege und leiden oftmals unter stereotypen Verhaltensweisen... (sie machen ständig die gleichen Bewegungsabläufe...)

Und jetzt das!! Der Zoo Magdeburg möchte jetzt wilde Elefantenbabys aus Afrika einfangen lassen!! Die Tiere werden ihren Familien entrissen und sie erwartet dann ein tristes Leben voller Eintönigkeit... Das finde ich noch schlimmer als wenn die Babys direkt im Zoo geboren werden (obwohl das natürlich auch schlimm ist!!!). Elefanten leben in großen Familienverbänden, dem ein Zoo niemals gerecht werden kann. Auch die Zähmung der Elefanten ist recht brutal. Ich finde Elefanten haben in Zoos nichts mehr zu suchen....

Die Zoos werben richtig mit Tierbabys, das bringt ja auch schön viel Geld in die Kassen... Und wenn die Tiere groß und nicht mehr niedlich sind, werden sie einfach entsorgt! Dieses Thema ging die letzte Tage auch schon mehrfach durch die Medien... Sie werden einfach an irgendwelche Tierhändler abgegeben; wo die Tiere dann untergebracht werden interessiert nicht; hauptsache das Geld fließt...

Die Organisation Pro Wildlife hat jetzt einen Aufruf gegen den Zoo Magdeburg gestartet und bittet, eine email an den Zoo zu schicken. Die Adresse lautet:

info@zoo-magdeburg.de

Hier könnt ihr euch nochmal die komplette Pressemitteilung von Pro Wildlife ansehen...

Samstag, 13. November 2010

26 Tiere im Karlsruher Zoo verbrannt!

Oh nein!! Mit Entsetzen habe ich soeben im Internet gesehen, dass letzte Nacht im Karlsruher Zoo ein Brand ausgebrochen war. Das Feuer brach im Streichelzoo aus; alle 26 Tiere des Streichelzoos sind dabei qualvoll verbrannt!! Bei den Tieren handelte es sich um Schafe, Ziegen, Alpakas, Shetlandponys und Zwergesel. Die armen!! Zum Glück konnten die Elefanten, welche sich im direkt angrenzenden Gehege befanden, noch rechtzeitig gerettet werden.

Gefunden habe ich den Bericht HIER....

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Drei Braunbären aus privater Haltung erschossen

Am 10. Oktober wurden 3 Braunbären in Sachsen-Anhalt von einem Jäger erschossen. Die Bären sind aus einem privaten Gehege einer Ausflugsgaststätte entkommen. Da stell ich mir mal wieder die berechtigte Frage, warum derartige Wildtiere privat gehalten werden dürfen?? Wenn die Bären jemanden angefallen und verletzt hätten, dürfte die Ausflugsgaststätte mit 100%iger Sicherheit keine Braunbären mehr halten. Aber die "Gefahr" wurde ja "zum Glück" durch einen Jäger gebannt. Dann können ja jetzt die nächsten Bären ins Gehege, um wieder massig Touristen anzulocken. Na herzlichen Glückwunsch!!

Hier zum Bericht von VIER PFOTEN...

Freitag, 10. September 2010

Eisbär Knut wird mit seiner Mutter gepaart!

Jeder hat noch die Bilder von dem süßen kleinen Eisbären Knut vor Augen. Damit haben die Zoos schon genug Gewinne eingefahren.

Inzwischen ist Knut schon 4 Jahre alt und soll im Berliner Zoo als "Zuchtbulle" herhalten. Er wird in einem Gehege mit 3 Weibchen untergebracht. Eines der Weibchen ist Tosca, seine leibliche Mutter! Inzucht ist im Berliner Zoo bereits normal; so wurden vor kurzem Löwenbabys geboren, deren Eltern Zwillinge sind!

Hier zum Bericht von PETA

Hier zum Bericht auf welt.de

Mit Eisbären wurde bereits in der Vergangenheit skrupellos umgegangen; die Eisbären Boris und Kenneth waren als Zuchtbullen nicht zu gebrauchen und wurden deshalb von Deutschland in einen Zirkus nach Südamerika abgeschoben!! (PETA hatte berichtet)

Meiner Meinung nach sollte auf die Inzucht der Eisbären verzichtet werden!

Montag, 21. Juni 2010

Mysteriöser Tod der Eisbärin Jerka im Wuppertaler Zoo

Die Eisbärin Jerka des Wuppertaler Zoos ist unter mysteriösen Umständen im Alter von 20 Jahren gestorben. Hier ein Bericht auf www.welt.de

Bereits im September 2009 wurde der Wuppertaler Zoo von PETA wegen Verdacht auf Tierquälerei angezeigt.
Auf der Homepage von PETA hieß es am 03.11.09:
Nach Ansicht von PETA entspricht die veraltete Eisbärenanlage des Wuppertaler Zoos nicht den gesetzlichen Anforderungen für die Haltung und Zucht von Eisbären. Die Tierrechtsorganisation fordert das Veterinäramt auf, sofort für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes zu sorgen und einen Zuchtstopp für Eisbären zu verhängen.

Am 21.06.10 heisst es bei PETA:
Eisbärin Jerka (20) starb an einer rätselhaften Erkrankung im Zoo Wuppertal. Jetzt fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. den Zoo auf, den abschließenden Obduktionsbericht zum Tod von Jerka offen zu legen. Nach PETAs Angaben litt Jerka seit Jahren unter schlechten Haltungsbedingungen und zeigte extreme Verhaltensstörungen (Lauf- und Schwimmstereotypien). Sehen Sie hier entsprechende Videoaufnahmen von Jerka, die PETA zu Lebzeiten aufgenommen hat. Doch Jerka ist kein Einzelfall. Erst letzte Woche präsentierte PETA in Berlin eine aktuelle Studie zur Eisbärenhaltung in deutschen Zoos. Im Zeitraum von zwei Jahren hatte PETA die 22 Gehege in allen 11 Eisbärenhaltenden deutschen Zoos besucht, die Tiere gefilmt und die Aufnahmen analysiert. Das Ergebnis: ca. 70-95 Prozent der deutschen Eisbären sind offensichtlich verhaltensgestört. Verhaltensstörungen sind nachweislich ein Ausdruck von Leiden – nach deutschem Tierschutzgesetz ein Straftatbestand. Zum Wohl der Tiere fordert PETA jetzt das sofortige Auslaufen der Eisbärenhaltung in Deutschland.

„Da am Samstag das gesamte Wasser des Außenbeckens entfernt war, können Probleme mit der Wasseraufbereitung (Chlor) nicht ausgeschlossen werden“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA, zum Tod von Jerka. Die Organisation hat die zuständige Behörde in Wuppertal zur Aufhebung der Eisbären-Halte-Genehmigung aufgefordert und erwartet eine schnelle Reaktion. Angekündigt sind dann nach einer Frist von 6 Monaten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

==>> Was ist eure Meinung dazu? Glaubt ihr, dass die Eisbärin aufgrund ihrer Verhaltensstörung krank geworden ist??

Samstag, 19. Juni 2010

Deutschland = Nur reine Rassen lebenswert?

Ich glaub mein Schwein pfeifft! Werden in Deutschland noch immer nur reine Rassen als lebenswert anerkannt?? Zumindest in der Tierwelt scheint der Rassegedanke noch immer zu regieren!

Denn im Zoo Magdeburg wurden 3 Tigerbabys im Mai 2008 ermordet, da ihr Vater kein reinrassiger sibirischer Tiger, wie vorher angenommen, war. Ein Gentest erwies, dass der Tiger-Vater Gene eines Sumatra-Tigers besitzt.
Somit waren die 3 Tigerbabys für die Erhaltunszucht der sibirischen Tiger wertlos! Ganz toll, dass Zoos so über ihren gezüchteten Nachwuchs reden; vielleicht hätten sie den Gentest bei dem Vater vor der Zucht machen sollen!

(Quelle Original-Bild: www.mdr.de)

Der Verein animal public aus Düsseldorf hatte damals gegen den Zoo Magdeburg Anzeige gestellt. Jetzt wurde endlich das Urteil gegen den Zoodirektor und 3 seiner Mitarbeiter gefällt; es wurden 2-jährige Bewährungsstrafen verhängt; was meiner Meinung nach ein zu mildes Urteil ist. Das ist also die gerechte Strafe, wenn gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird? Lächerlich!

Das Amtsgericht Magdeburg hatte dem Zoo noch vorgeworfen, nicht ausreichend geprüft zu haben, ob die Jungtiere nicht im eigenen Zoo oder anderen Zoos artgerecht hätten untergebracht werden können.

Hier zum kompletten Bericht des MDR

Dazu fehlen mir echt die Worte!!

==>> Werde dem Zoo Magdeburg erstmal ´ne mail schicken und mitteilen, dass ich und meine Bekannten den Zoo niemals besuchen werden! Wer möchte, kann dies auch tun, hier zur Homepage des Zoos mit den Kontaktdaten

Dienstag, 25. Mai 2010

Delfingefängnisse

Und hier der nächste Aufruf aus der "Animal Times":

Als Delfine verkleidete PETA-Aktivisten protestierten vor den Delfinarien in Duisburg und Nürnberg gegen die Gefangenschaftshaltung dieser klugen und sensiblen Tiere. Nürnberg plant derzeit den Bau einer neuen Delfinlagune. Der Kauf neuer Delfine trägt direkt zum jährlichen Fang und der Tötung tausender Delfine in Taiji, Japan, bei, wie die Oscarprämierte Dokumentation The Cove - Die Bucht eindrucksvoll beweist.


Bitte kontaktiert die Bürgermeister von Nürnberg und Duisburg und fordert sie dazu auf, keine neuen Delfine zu importieren, auch nicht von anderen Delfinarien:

Stadt Nürnberg:

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Fax: 0911/2314144
email: spd@stadt.nuernberg.de

Stadt Duisburg:

Oberbürgermeister Adolf Sauerland
Stadt Duisburg
Rathaus, Burgplatz 19
47051 Duisburg
Fax: 0203/2833976
email: a.sauerland@stadt-duisburg.de