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Freitag, 11. Januar 2013

Fleischatlas enthüllt neuen traurigen Rekord!

Oje! Der Fleischatlas wurde gestern veröffentlicht, und was da mal wieder für erschreckende Zahlen ans Tageslicht gelangt sind ist einfach nur unfassbar traurig!!

Laut dem Hamburger Abendblatt verspeist jeder Deutsche in seinem Leben im Durchschnitt das Fleisch von 1.094 Tieren, das sind genau 945 Hühner, 46 Schweine, 46 Puten, 37 Enten, 12 Gänse sowie jeweils 4 Rinder und 4 Schafe!! Das muss man sich mal vorstellen, JEDER DEUTSCHE! Da sind die Vegetarier wohl auch mit eingerechnet... Das muss man sich mal vor Augen führen, alleine das Fleisch von 4 Rindern und 46 Schweinen ist ja schon ein unvorstellbarer Berg an Fleisch! Soviel zum Thema Vegetarier würden einseitig essen, dieser maßlose Fleischkonsum von 60 kg pro Jahr, das ist einseitiges Essen!



Focus Online schreibt dazu:
Der deutsche Flesichatlas: Maßloser Hunger auf Tiere schadet der Menschheit
Pro Jahr isst der Deutsche im Schnitt mehr als 60 Kilo Fleisch. Die Folgen sind verheerend: für die Gesundheit, die Lebensmittelversorgung in den Entwicklungsländern, für die Tiere und die Umwelt.
Nirgendwo in Europa lassen mehr Hühner ihr Leben als im niedersächsischen Wietze. In Europas größtem Geflügelschlachthaus werden 7,5 Tiere pro Sekunde getötet, das sind 450 in der Minute und ganze 135 Millionen im Jahr. Bevor sie in die Tötungsfabrik gelangen, werden sie in Fleischfabriken gemästet, Betrieben, die an die 40.000 Hühner auf engstem Raum halten.

Die Schlachterei in Wietze gehört zum Rothkötter-Unternehmen, einem der zehn größten deutschen Fleischkonzerne – die zusammen jährlich mehr als 18 Milliarden Euro umsetzen. Damit zählt die Fleischindustrie zu den lukrativsten Zweigen der Landwirtschaft.

Der Erfolg basiert nicht ausschließlich auf der Eigenleistung der Konzerne. Er kommt nur zustande, weil die Fleischpreise die tatsächlichen Kosten nicht abbilden. Das zeigt der Fleischatlas, den die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit Le Monde Diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgibt. Im Fleischatlas werden in Texten und Grafiken die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufzeigt. „Fleisch und Wurst sind an der Theke zu billig“, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin beim BUND und Mitautorin der Untersuchung. „Das können sie nur sein, weil die Fleischindustrie massiv subventioniert wird.“ Mit Steuern bezahlt der Käufer also zum zweiten Mal. „Deutsche Schlachthöfe kriegen im Jahr über 20 Millionen Euro direkt aus Subventionen. Und 80 Millionen Euro im Jahr an Stallbauhilfen, die Investoren beantragen können, etwa um neue Massentierhaltung zu ermöglichen.“

Zum dritten Mal, so Benning, unterstützen Verbraucher die Fleischindustrie, wenn sie die Kosten für Trinkwasser aus der Leitung bezahlen. Denn in manchen Regionen – vor allem in Niedersachsen – ist das Wasser massiv durch gesundheitsschädliches Nitrat belastet. Durch die Gülle, die auf Ackerflächen und Wiesen ausgebracht wird, gelangt es ins Grundwasser. „Die Aufarbeitung des Trinkwassers wird dann teurer, oder sie wird unmöglich, dann muss Wasser aus weiter entfernten Quellen umgeleitet werden“, erklärt die Agrarexpertin. „Das sind Kosten, die nicht der Schlachthof oder der Landwirt trägt, der sie verursacht – sondern der Verbraucher.“

In manchen Bundesländern sind die Voraussetzungen für die Fleischindustrie so gut, dass sich ausländische Betriebe ansiedeln. Die EU-weit gültige Nitratrichtlinie etwa ist hier aufgeweicht: Sie sieht vor, dass pro Hektar maximal 170 Kilogramm Nitrat aus tierischem Dünger ausgebracht werden dürfen. Für manche deutsche Wiesen und Weiden gilt eine Ausnahme: 60 Kilogramm mehr dürfen Landwirte dann verteilen. „Zusätzlich lassen die Kontrollen zu wünschen übrig“, sagt Benning. „Somit bietet Deutschland vorzügliche Bedingungen für Massentierhaltung.“
Quelle: http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-28913/60-kilo-pro-jahr-der-deutsche-fleischatlas-massloser-hunger-auf-tiere-schadet-der-menschheit_aid_895193.html


Auch beim Antibiotika-Einsatz ist Deutschland weit vorn! Das Handelsblatt schrieb dazu:

Deutschland bei Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung weit vorn
Offiziell ist Gesundheitsdoping mit Antibiotika in der Tierhaltung seit Jahren EU-weit verboten. Wirklich geändert hat das nichts, denn eine Stichprobe zeigt: Antibiotikaresistente Keime kommen immer häufiger vor. 

Berlin. Deutschland liegt beim Einsatz von Antibiotika in der Tiermast weit vorn in Europa: Etwas mehr als 170 Milligramm pro erzeugtes Kilogramm Fleisch werden hierzulande jährlich verabreicht, wie der BUND in seinem am Donnerstag veröffentlichten „Fleischatlas“ schätzt. Einer Stichprobe der Grünen zufolge ist etwa frisches Schweinemett oft mit Keimen belastet, die gegen Antibiotika resistent sind.

Antibiotika hielten in Deutschland wie auch in anderen Ländern mit hohem Einkommen die meisten Tiere bis zur Schlachtung am Leben, heißt es im „Fleischatlas“ vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Heinrich-Böll-Stiftung. Zum anderen begünstigten diese Medikamente ein rascheres Wachstum der Tiere. Das sei in der EU zwar seit 2006 verboten, die Menge der eingesetzten Antibiotika habe seither jedoch nicht abgenommen. Häufig werde die ganze Herde behandelt, nicht nur ein krankes Tier.
Tiere bekämen in der Regel die gleichen Wirkstoffe wie Menschen; und entwickeln sie resistente Kolibakterien oder Salmonellen, könnten diese auch für Menschen gefährlich werden. Europaweit sterben jährlich rund 25.000 Menschen auf Grund von Antibiotika-Resistenzen, wie es im „Fleischatlas“ heißt.

Die Grünen-Bundestagsfraktion ließ im Dezember in zehn großen Städten an jeweils fünf Orten Schweinemett einkaufen - in Discountern, Supermärkten und Bäckereien. Die Produkte, etwa Zwiebelmettwurst, Mettbrötchen oder frisches Mett, ließ sie im Labor untersuchen. Demnach waren 16 Prozent der Proben mit antibiotikaresistenten Keimen belastet.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, und der agrarpolitische Sprecher Friedrich Ostendorff kritisierten, Mastställe seien „quasi ein riesiges Trainingsgebiet für Keime, um resistent gegen Antibiotika zu werden“. Sie forderten, den Einsatz von Antibiotika in der Tiermast „deutlich“ zu reduzieren. Dies sei nur möglich, wenn die Größen der Herden verkleinert würden und die Tiere mehr Platz bekämen.
Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kritisierte, es würden weiterhin neue Megaställe gebaut, deren Förderung Fleisch beim Discounter scheinbar billig mache. „Tatsächlich zahlen die Verbraucher einmal beim Kauf des Fleisches, dann mit Steuergeld für neue Ställe und Schlachthöfe und drittens für die Umwelt- und Gesundheitsschäden.“ Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) habe es nicht geschafft, hier Veränderungen einzuleiten. Der BUND setze sich dafür ein, bei der laufenden EU-Agrarreform die Vergabe der Subventionen an strenge Umwelt- und Tierschutzauflagen zu binden

Aigners Sprecher Holger Eichele verwies auf die im September von der Regierung beschlossenen Änderungen des Arzneimittelgesetzes, die helfen sollen, den Antibiotika-Einsatz in der Tiermast deutlich zu senken. Demnach sollen Tierhalter und Tierärzte den Einsatz von Antibiotika künftig noch umfassender dokumentieren, und Behörden sollen konkrete Vorgaben zur Tierhaltung machen können.
Mehrere Studien hatten einen übermäßigen Medikamente-Einsatz in der Tiermast aufgedeckt: Nordrhein-Westfalen etwa veröffentlichte Ende 2011 eine Untersuchung, wonach fast alle Hähnchen aus Mastbetrieben Antibiotika bekommen, und zwar zum Wachstums- oder Gesundheitsdoping. Niedersachsen kam zu ähnlichen Ergebnissen bei der Aufzucht von Kälbern und Schweinen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/fleischatlas-deutschland-bei-antibiotika-einsatz-in-der-tierhaltung-weit-vorn/7613518.html

Ich glaub mir wird schlecht!!

Donnerstag, 13. September 2012

Pig Vision - Ein Film über das Leben zweier Brüder

Heute erreichte mich eine email aus Österreich, genauer gesagt von UNITED CREATURES, einer Tierrechtsplattform. In der email wurde mir das neue Projekt vorgestellt, ein 15-minütiger Film über die Schweinehaltung in Österreich.

Da könnte man sofort denken "nicht schon wieder so ein blutiger Schocker über Schlachtszenen!"... Dem ist aber nicht ganz so.

In dem Film "PIG VISION" geht es um 2 Schweinebrüder, beide werden mit der Kamera über 7,5 Monate hinweg begleitet. Einer der beiden, namens Jackpot, wird aus der Massentierhaltung befreit und darf sein Leben auf einem Gnadenhof verbringen, glücklich und zufrieden, wie es von der Natur vorgegeben ist.
Der andere, X15 genannt, "lebt" bzw. übersteht 7,5 Monate in einem für Österreich durchschnittlichen Mastbetrieb.

In den verschiedenen Lebensphasen wird immer wieder hin- und hergeschaltet, zwischen dem schönen, natürlichen Leben auf dem Gnadenhof und dem grausamen und leider auch alltäglichen Horror in dem Mastbetrieb.

Auch der Gang zum Schlachter mit X15 wird von der Kamera begleitet...

Der Film ist wirklich sehr gut gemacht, es ist wirklich erstaunlich zu sehen, welche Unterschiede diese Tiere haben. Nach den 7,5 Monaten sieht man deutlich, dass X15 ein zutiefst trauriges Tier ist, welches keinen Hoffnungsschimmer mehr besitzt, während Jackpot hingegen jeden Tag mehr aufblüht und einen eigenen Charakter an den Tag legt...



Mehr Infos unter www.pig-vision.com

Bitte verbreitet dieses Video, es regt wirklich zum Nachdenken an.
Danke ♥

Montag, 13. August 2012

Erfolg :) Erweiterung des Wiesenhof-Schlachthofs in Wietzen aufgrund Proteste geplatzt!

Ach wie ist das schön!!!

Unser allerliebstes Unternehmen Wiesenhof wollte in Wietzen seine Schlachtanlage von 140.000 Hühnern pro Tag auf 250.000 Hühner pro Tag ausbauen... (ich frage mich eh wozu, den Dreck kauft doch inzwischen niemand mehr)...

Wie dem auch sei, auf jeden Fall wurde der Erörterungstermin, welcher für den 11.09. geplant war, nach Aussagen der zuständigen Behörde verschoben, und jetzt kommts: aufgrund zahlreicher Proteste und Einwendungen :)

Hier zum Bericht im Weser Kurier...





Donnerstag, 16. Februar 2012

"Ein dreifaches Helau" - oder eher nicht...

Man bin ich froh wenn die nächsten "jecken Tage" rum sind!! Also Karneval geht ja mal gar nicht, da müsste man sich ja schon bis zur Bewusstlosigkeit betrinken um den Scheiss zu ertragen.... Wieso müssen sich erwachsene Menschen in alberne Kostüme zwängen und dann auf oberlustig machen? Das werde ich wohl nie verstehen....

Aber mal so nebenbei erwähnt... Wusstet ihr, dass das Wort KARNEVAL vom lateinischen "carne vale" stammt und soviel bedeutet wie dem Fleisch lebe wohl zu sagen? Ja, dem sollten die karnevalistisch-angehauchten Menschen doch auch mal nachgehen!

Und für alle, die Karneval feiern gehen, wie wäre es denn mit diesem Kostüm hier

:)

Sonntag, 6. November 2011

Kampagne gegen des Schächten und Schlachten im Akkord...

Heute möchte ich auf eine Langzeit-Kampagne der Tierschutzpartei (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) aufmerksam machen. Und zwar richtet sich diese Kampagne gegen das Schächten und Akkordschlachten... (Hier zur Kampagnen-Seite...)

Ihr könnt mit einer Online-Unterschrift helfen, ein generelles Verbot des Schächtens und Schlachtens im Akkord durchzusetzen... Hier gibt es weitere Infos zur Petition und hier gehts direkt zur Petition... Ihr könnt auch Unterschriftenlisten ausdrucken und diese dann ausgefüllt zurücksenden...

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Neue Petition gegen Tiertransporte in die Türkei

Hallöchen!! Heute gibt es nur einen kurzen und knappen Post von mir... Und zwar hat die Albert-Schweitzer-Stiftung eine neue Petition gestartet. Es geht um Tiertransporte in die Türkei... Das Video dazu hab ich nur kurz "überflogen", das war mir heute einfach zuviel... Vor allem die Szenen am Schluss sind furchtbar; die armen Schafe werden lebendig an einem Hinterbein aufgehangen; und dann werden sie geschächtet, d. h. ihnen wird mit einem Messer (ohne vorherige Betäubung!) die Kehle aufgeschnitten und sie bluten dann langsam aus...



Deshalb, bitte macht bei der Albert-Schweitzer-Stiftung mit!!

Hier zur Petition...

Donnerstag, 15. September 2011

Wiesenhof-Chef ist Träger des Bundesverdienstkreuzes

Haha, dass ich nicht lache!!! Da lese ich gerade beim Vegetarierbund, dass der Wiesenhof-Chef Paul-Heinz Wesjohann 2004 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. Und jetzt haltet euch fest, jetzt kommt die lächerliche Begründung:
"....er habe sich durch vielfältiges und langjähriges Engagement sowohl in seinem Unternehmen, als auch in verschiedensten ehrenamtlichen Positionen um das Wohl der Allgemeinheit verdient gemacht"

Das Wohl der Allgemeinheit?? Die meinen doch sein eigenes Wohl! Die Reportage hat ja gezeigt, welche Löhne dieser "Wohl"-Täter seinen Arbeitern zahlt und wie dort mit Lebewesen umgegangen wird!!!



Der Vegetarierbund fordert jetzt die Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes...

Hier könnt ihr bei der mail-Aktion vom VEBU mitmachen...


Ich habe heute übrigens erstmal ausgedruckte Zettelchen mit Linkverweis auf das Viedo und dem Text "Wiesenhof quält Tiere" im Supermarkt bei sämtlichen Wiesenhof-Produkten ausgelegt ;)

Samstag, 10. September 2011

Auftragsmord mit Bio-Siegel

Viele Fleischesser (oder auch "Milchtrinker") reden sich gerne mal damit raus, dass sie ja NUR Fleisch, Milch und Eier aus Biohaltung kaufen... Die Haltung mag vielleicht etwas besser sein als bei der herkömmlichen Massentierhaltung, aber darauf verlassen kann man sich heutzutage überhaupt nicht mehr...

"Die Tierfreunde" haben eine neue Internetseite mit den wichtigsten Infos zu Biofleisch erstellt, dort kann man sich auch die Schlachtung von Biotieren ansehen... Und glaubt mir, das ist genauso grausam wie die "normale" Schlachtung von Tieren aus Massentierhaltung...
Besonders schlimm ist die Schlachtung der Rinder; der Bolzenschuss bringt in den meisten Fällen überhaupt nichts. Im Video kann man deutlich erkennen, dass das Rind noch am atmen ist, während es aufgeschlitzt wird! Und beim Ausbluten wacht das arme Tier auf und muss miterleben, wie es kopfüber ausblutet!!
Was nützt dem Tier also das "Bio-Leben", wenn es nach ein paar Tagen längerer Lebenszeit (wenn es Glück hat) genauso bestialisch abgestochen wird wie die anderen Tiere?? Nichts!! Wenn man Biofleisch konsumiert, gibt man genauso den Auftrag zum Töten; da gibt es nichts dran schönzureden!

Hier gehts zur Homepage von bio-wahrheit...

Am Montag (12.09.) wird zwischen 12 und 14 Uhr bei "Punkt 12" auf RTL ein 10-minütiger Beitrag zu den Missständen in der Biotierhaltung gezeigt. Dieses Video wird danach auf der Homepage von "Die Tierfreunde" zu sehen sein...

Mittwoch, 7. September 2011

Der größte Geflügelschlachthof Europas nimmt Betrieb auf: 2,6 Mio. Todesopfer pro Woche in Wietze!!

Oh nein!!!!!! Ich habe gerade gelesen, dass der Mega-Schlachthof in Wietze seinen Betrieb aufgenommen hat!!!



2,6 Mio. Hähnchen werden nun pro Woche geschlachtet!!! Diese Zahl muss man sich mal vorstellen!!! Wie viele Tiertransporter müssen denn da bitte jeden Tag vorfahren??? Das ist doch Wahnsinn!!!! 400 Mastställe sollen im Umkreis von 150 km entstehen...

Hier gibts ein Video zum Produktionsbeginn beim NDR...

Die Firma Celler Land Frischgeflügel wirbt auf ihrer Homepage regelrecht mit der Inbetriebnahme der Schlachtanlage... Es laufen derzeit noch 2 Klagen gegen die Betriebsgenehmigung...

Samstag, 25. Juni 2011

Stoppt Australiens Tiertransporte!

Die WSPA Welttierschutzgesellschaft e. V. hat neues schockierendes Videomaterial über Australiens Tiertransporte veröffentlicht.

Jährlich sterben auf den langen Transportwegen etwa 40.000 Tiere, die meisten von ihnen verhungern! Sie verbringen meist mehrere Wochen in unerträglicher Hitze in engen LKW´s oder in Schiffscontainern. Beim Verladen wird ihnen mit Elektroschocks zugesetzt.

Und nicht nur das: wenn die Tiere Indonesien oder den Nahen Osten erreicht haben, werden sie in einer Art und Weise behandelt, die Australien niemals im eigenen Land dulden würde.

Bei dem Video wird einem nur noch schlecht:



Die Schafe haben regelrechte Schnappatmung, kein Wunder bei der Hitze ohne Wasser! Am schlimmsten finde ich noch die Szenen aus dem "Schlachthof" (wenn man das Gemetzel in den komischen blutverschmierten Hallen überhaupt so nennen kann)... Die armen Schafe müssen mit ansehen, wie ihre Artgenossen aufgeschlitzt werden! In einer Szene kann man deutlich erkennen, wie sich die Herde in die hinterste Ecke drängt, vor ihnen liegen die blutigen Schafskadaver... Und alle sehen total ängstlich in deren Richtung... Ich krieg hier schon wieder die totale Wut wenn ich das sehe... Sorry dass ich hier wieder solche schrecklichen Videos veröffentliche...

Bitte macht unbedingt an der Protestaktion der WSPA mit....

Donnerstag, 28. April 2011

Wiesenhof nimmt Stellung

Ich habe doch tatsächlich schon eine Antwort von Wiesenhof bezüglich des "Stern"-Artikels bekommen. Auf der Homepage von Wiesenhof ist der gleiche Text zu lesen...

Sehr geehrte Frau XXX,

der Bericht im „Stern“ in der Ausgabe vom 28. April 2011 über unsere Betriebsstätte Wiesenhof Möckern verbreitet nachweislich falsche Informationen. Diese Informationen wurden dem „Stern“ vorsätzlich und in böswilliger Absicht von einer anonymen Quelle zugespielt und entbehren jeglicher Grundlage. Aus diesem Grund behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte vor.

Tatsache ist: Die Wiesenhof Geflügelschlachterei in Möckern verfügte zu jedem Zeitpunkt über eine Zulassung. Alle Produkte von Wiesenhof sind sicher. Von ihnen ging und geht keine Gesundheitsgefährdung aus. Die Geschäftsleitung von Wiesenhof Möckern hat im Beisein von Herrn Paul-Heinz Wesjohann beiden „Stern“-Autoren am 20. April Rede und Antwort gestanden und ihnen einen uneingeschränkten Einblick in die Schlachterei ermöglicht. Dies ist unserem Wiesenhof-Prinzip geschuldet, das Offenheit und Transparenz beinhaltet. Auch gegenüber den Medien.

Wiesenhof Möckern ist die modernste Tiefkühlschlachterei Europas und besitzt die Berechtigung für Exporte von Hähnchenfleisch u.a. nach Großbritannien und nach Skandinavien. Die Skandinavier haben eine Null-Tolleranz bei Salmonellen. Das sagt alles über den hohen Hygienestandard des Betriebes. Die Schlachterei wird rund um die Uhr kontrolliert: von eigenen Mitarbeitern, von unabhängigen Zertifizierungsfirmen, von amtlichen Veterinären und von den Kunden selbst. Bei Wiesenhof Möckern fanden in den vergangenen 12 Monaten 30 Audits statt – die jüngsten Kundenaudits am 18., 19. und 26. April 2011. Ausnahmslos alle hat das Unternehmen bestanden. Der Betrieb ist nach dem International Food Standard (IFS) und dem BRC-Standard (letzte Bewertung mit A*) zertifiziert.

Außerdem unterliegt der Betrieb der ständigen Überwachung durch das zuständige Veterinäramt. Während des Schlachtungsprozesses sind amtliche Tierärzte und Fachassistenten präsent, die sowohl die zur Schlachtung angelieferten Tiere als auch die Schlachtkörper mehrmals auf etwaige Verunreinigungen untersuchen. Durch die modernste Technik, lückenlos stattfindende amtliche Untersuchungen und eigene Betriebskontrollen ist ein sicherer und hygienisch einwandfreier Produktionsprozess gewährleistet. Eventuelle Verbesserungsvorschläge der amtlichen Tierärzte wurden und werden im Betrieb sofort umgesetzt. Darüber hinaus werden die Tiere, Schlachtkörper und Endprodukte mehrfach im Laufe des Produktionsprozesses mikrobiologischen Untersuchungen unterzogen. Die Laboruntersuchungen auf Salmonellenbestand und weitere Krankheitserreger erfolgen zwingend bei jedem Schlachttierbestand vor jeder Schlachtung, so dass eventuell an Salmonellen erkrankte Tiere nicht in den Schlachtungsprozess gelangen können.

Wiesenhof Möckern ist und bleibt ein hochmoderner Verarbeitungsbetrieb, der bei Lebensmittelsicherheit und -qualität Maßstäbe setzt.

Mit freundlichen Grüßen

XXX

==>> Ob man das glauben kann??

Mittwoch, 27. April 2011

...email an Wiesenhof

So... Ich hab Wiesenhof mal wieder eine email geschickt... Hab mal so getan, als ob ich Kunde von ihrem scheiss Unternehmen wäre :)

Hier mein Text:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Homepage des Magazins Der Stern bin ich auf einen wirklich schockierenden Bericht über Ihr Unternehmen gestoßen.

Stimmt es, dass es in Ihrem Betrieb in Möckern zu einer Kontamination der Schlachtkörper mit Magen-Darm-Inhalt gekommen ist??
Dass soetwas bei einem Unternehmen Ihrer Größe passiert ist einfach nur eine Frechheit Ihren Kunden gegenüber!

Können Sie Ihre eigenen Produkte überhaupt noch essen ohne dass Ihnen schlecht wird?

Ich sehe es als Selbstverständlichkeit an, andere Kunden zu ihrer eigenen Sicherheit von einem Kauf Ihrer Produkten abzuraten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen

xxx"

Ich will mich ja nicht selber loben, aber den letzten Satz find ich total klasse!!

Die sollen ja mitkriegen, dass den Artikel viele Menschen lesen werden, der Stern kommt morgen raus, ich freu mich ja schon :)

Ich glaube, ich werd mir den Artikel kopieren und so gaaaaanz zufällig vor den Wiesenhof-Produkten in diversen Supermärkten fallen lassen :)

P.S.: wer ebenfalls eine mail an Wiesenhof schicken möchte, hier die Adresse: service@wiesenhof.de

Wiesenhof macht wieder negative Schlagzeilen - Der Stern berichtet!

Um die Firma Wiesenhof ist es in letzter Zeit auffällig ruhig geworden... Der Wiesenhof-Skandal, den PETA aufdeckte, ist jetzt schon über 1 Jahr her... Die meisten Gewohnheits-Menschen haben wohl die schrecklichen Bilder, die damals im Internet umhergingen, vergessen und kaufen weiterhin wie gewohnt ihre Tierqual-Wiesenhof-Produkte ein...

Umso besser, dass der Stern jetzt einen erneuten Skandal bei Wiesenhof aufgedeckt hat :) Diesmal wird der Appetit auf die Produkte wohl länger verschwinden... Die Vorwürfe lauten nämlich diesmal:

Kontamination der Schlachtkörper mit Magen-Darm-Inhalt
und
Schwarzschimmelbefall durchgängig an Wand und Decke
und
regelmäßig zu hohe Temperaturen der Schlachtkörper

Ja da sag ich nur Mahlzeit :)

Wenn es den Konsumenten um die eigene Gesundheit geht, reagieren sie vielleicht einsichtiger als wie damals bei dem Skandal, wo es "nur" um Tierquälerei ging!!

Wiesenhof hat viele Mängel, die von Veterinärämtern beanstandet wurden, noch nicht behoben... Es sind schon Zwangsgelder in Höhe von mehreren zehntausend Euro verhängt worden.

Hier zum kompletten Artikel auf Stern.de...

Dienstag, 26. April 2011

...viel zu tun nach den Feiertagen :)

Hallöchen! Hoffe ihr habt die sonnigen Feiertage gut rumgekriegt??

Ich hab den Fehler gemacht und war heute morgen auf der Waage, aber ich hätte noch schlimmeres erwartet, na ja.... Jetzt hab ich erstmal die Woche Urlaub, aber leider ist die Sonne hier heute weg... Was solls, gibt ja schließlich genug zu bloggen :)

Und da hab ich auch schon 3 neue Petitionen beim Deutschen Bundestag entdeckt:

Tierschutzgerechtes Töten - Einheitliche Regelungen zum Schutz von Tieren bei Schlachtung oder Tötung

Jagdwesen - Verbot des Abschusses von Haustieren

Tierschutz - Verkaufsverbot für Stopfleber


Ich hab die Petitionen nur verlinkt, das wäre ansonsten zu viel Text gewesen. Ihr könnt die euch ja beim Deutschen Bundestag durchlesen.... Ja dann, auf gehts :)

Dienstag, 19. April 2011

Chinesen stoppen Hunde-Schlachttransporter

200 Demonstranten haben in China einen Schlachttransporter mit Hunden gestoppt. Der Transporter hatte 500, meist gestohlene Hunde an Bord, viele hatten noch ihre Halsbänder um. Ein Autofahrer hatte den Transporter entdeckt und ihm kurzerhand den Weg abgeschnitten und über das Internet einen Aufruf gestartet. Nach kurzer Zeit standen 200 Demonstranten um den Transporter herum. Für insgesamt 12.000 EUR kauften sie ihm die Hunde ab (was ja eigentlich ein Witz ist, da die Hunde ja gestohlen waren!!). Die Hunde wurden an ihre Besitzer zurückgegebn oder es wurden ihnen neue Besitzergesucht.

Hier zu einem Bericht auf www.krone.at...

Sonntag, 23. Januar 2011

"Tiere essen" über Misshandlungen durch Schlachthofarbeiter

So, jetzt kommen noch ein paar wirklich schockierende Szenen aus "Tiere essen":

Jonathan Safron Foer über Tierquälereien und Misshandlungen durch Schlachthofmitarbeiter:

Interview mit einem Schlachthofmitarbeiter:
"Im Tötungsbereich, wo immer viel Blut fließt, macht einen der Blutgeruch ganz aggressiv. Wirklich. Du kriegst die Einstellung, dass wenn ein Schwein nach dir tritt, du es ihm heimzahlst. Eigentlich tötest du es ja schon, aber das reicht noch nicht. Es muss leiden... Du gehst hart ran, setzt ihm zu, schlägst ihm die Luftröhre kaputt, lässt es in seinem eigenen Blut ertrinken. Spaltest ihm die Nase. Da rennt also ein lebendes Schwein durch die Wanne. Es guckt zu mir hoch, und wenn ich gerade den Job als Stecher habe, dann nehme ich das Messer und - krrrk - schneide ihm ein Auge raus, während es einfach dahockt. Und dann schreit das Schwein wie am Spieß. Einmal habe ich ein Messer genommen - es ist ziemlich scharf - und einem Schwein ein Stück von der Nase abgeschnitten, als wär´s eine Scheibe Mortadella. Das Schwein ist ein paar Sekunden lang durchgedreht. Dann hat es bloß noch dagehockt und irgendwie dumm geguckt. Also nehme ich eine Handvoll Salz und reibe es ihm in die Nase. Da ist das Schwein richtig ausgeflippt und hat die Nase wie wild durch die Gegend geschüttelt. Ich hatte noch ein bisschen Salz auf der Hand - ich trug einen Gummihandschuh -, das drückte ich dem Schwein direkt in den Arsch. Das arme Vieh wusste nicht mehr, ob es scheißen wollte oder blind werden sollte... Ich war nicht der Einzige, der solche Sachen gemacht hat. Ein Schlachter, mit dem ich zusammenarbeite, treibt die Schweine manchmal noch lebend in das Brühbad. Und jeder - die Treiber, die Anhänger, die Saubermacher - schlagen Schweine mit Metallohren. Jeder weiß das, alles."
Solche Aussagen sind bestürzend repräsentativ in den Interviews mit Eisnitz. Die beschriebenen Vorfälle werden von der Industrie zwar nicht gebilligt, aber es ist bekannt, dass sie nicht unüblich sind."

"Bei anderen Untersuchungen wurde Grandin Zeugin, wie ein Arbeiter ein Rind bei vollem Bwusstsein zerlegte, wie zum Entbluten am Haken hängende Rinder wieder zu Bewusstsein kamen und wie Arbeiter "Rindern den Elektro-Treibstab in den Anus stießen". Was passiert dann wohl erst, wenn niemand hinsah? Und was ist mit der überwiegenden Mehrheit der Schlachtbetriebe, die ihre Türen erst gar nicht für Kontrollen öffnen?"

"Tiere essen" über die Schweine- und Rinderindustrie

So, das Buch habe ich geschafft... Das war wirklich an manchen Stellen nicht gerade einfach zu lesen... Hab auch noch ein paar erschreckende Texte, die ich hier unbedingt zitieren muss...

Jonathan Safron Foer über die amerikanische Schweineindustrie:


"Wie in jeder Fabrik ist ein reibungsloser Ablauf für den Produktionsprozess wichtig. Ferkel, die nicht rasch genug wachsen -"Kümmerlinge"-, verbrauchen unnötig Ressourcen, weshalb es für sie keinen Platz im Betrieb gibt. Sie werden an den Hinterbeinen gepackt, aus der Bucht geschwungen und knallen dann mit dem Kopf zuerst auf den Betonboden auf. Diese übliche Tötungspraxis nennt man "klopfen". "Wir haben machmal 120 an einem Tag geklopft", sagte ein Arbeiter aus einem Betrieb in Missouri.
"Wir schwingen sie einfach raus, klopfen sie auf den Boden und schmeißen sie an die Seite. Wenn man dann so zehn, zwölf, 14 geklopft hat, bringt man sie in den Raum mit der Laderutsche und stapelt sie dort, bis der Kadaverlaster sie abholen kommt. Wenn man dann wieder in den Laderaum kommt, und manche sind noch am Leben, muss man sie noch mal klopfen. Manchmal bin ich reingekommen, und da liefen welche rum, denen ein Augapfel raushing, oder sie bluteten wie verrückt, oder der Kiefer war gebrochen.""

Jonathan Safron Foer über die amerikanische Rinderindustrie:


"Die Wirkung der Betäubung wird oft reduziert, weil manche Schlachthofleiter meinen, ein Tier könne nach dem Bolzenschuss schon "zu tot" sein, das Herz also nicht mehr pumpen, weshalb es dann zu langsam oder nicht ausreichend ausblutet."

"Zähne zusammenbeißen, nicht wegschauen jetzt: Sagen wir, was wir meinen: Tiere bluten aus, werden enthäutet und zerteilt - bei vollem Bewusstsein. Das kommt ständig vor, die Industrie und die Behörden wissen es. Mehrere Schlachthöfe, die wegen Ausbluten oder Enthäuten oder Zerlegen lebender Tiere mit Bußgeldern belegt worden waren, verteidigen ihr Handeln als in der Schlachtindustrie völlig üblich und wollten - im Grunde zu Recht - wissen, wieso man ausgerechnet sie herausgegriffen hat."

"Nach dem Enthäuten kommt der Schlachtkörper (oder die Kuh) zu den "Fußschneidern", die - genau - die Füße abschneiden. "Wenn da noch welche zum Leben erwachen", sagt ein Schlachtbahnarbeiter, "dann sieht das aus, als ob sie die Wände hochlaufen wollen... wenn sie zu den Fußschneidern kommen, na ja, die wollen natürlich nicht warten, bis irgendwer herkommt und das Rind noch mal schießt. Also schneiden sie mit ihren Zangen einfach die Unterbeine ab. Und wenn sie das tun, dann werden die Rinder richtig wild und treten in alle Richtungen." Danach wird das Tier komplett enthäutet, ausgenommen und "gespalten", also in zwei Hälften zerteilt. Jetzt endlich sieht es aus, wie man sich ein geschlachtetes Rind vorstellt - Rinderhälften, die gespenstisch reglos in Kühlräumen hängen."

Donnerstag, 13. Januar 2011

Südkorea vergräbt lebende Schweine!

Da googelt man abends so gemütlich auf der Couch, und was findet man mal wieder?? Horror-Meldungen von abartigen Tier-Massenmorden! Und zwar geht in Südkorea gerade die Maul- und Klauenseuche um... Und um diese einzudämmen, müssen natürlich die Schweine dran glauben... Aber sie werden nicht einfach nur getötet. Neeein! Die Massen-Vernichtung muss schnell und effektiv sein: die Schweine werden in Gruben geworfen und lebendig begraben!

Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat dageben schon einen Protest gestartet.... Hier könnt ihr mitmachen und euch an den südkoreanischen Botschafter in Berlin wenden.

Dienstag, 14. September 2010

Burger aus geschächtetem Fleisch

Die Fast-Food-Kette "Quick" startet in Frankreich mit einem "islamischen Burger" durch. Der Burger besteht aus geschächtetem Fleisch! Ist ja wirklich ganz toll, dass auf derartige Nachfrage reagiert wird! Und warum reagieren sie nicht lieber mal auf die vegetarische/vegane Nachfrage?? Ich bin mir sicher, damit würden sie positivere Werbung erzielen.

Ich hatte bereits über das Schächten berichtet (Hier zum Blog-Beitrag)

Hier zum Bericht auf www.pressetext.de vom 14.09.

Dort heisst es u.a.
Auch wenn Branchenkenner im Halal-Segment 2010 allein für Europa einen Umsatz von 67 Mrd. Dollar vorhersagen, fürchten viele Händler um einen Imageschaden durch Tierschützer. Die Zurückhaltung vieler Händler hat mit dem Gesetzgeber zu tun. Denn ohne Betäubung zu schlachten, ist in vielen Ländern verboten. Darin liegt für viele Muslime jedoch ein Problem. Denn ein betäubtes Tier gilt als tot.(==>> als was gilt denn dann das TOTE Fleisch was sie essen? Das ist doch auch Aas?!) Ein Verzehr wäre in dem Fall ein Verstoß gegen das Aas-Verbot. Um das zu umgehen, importieren viele Händler daher ihr Fleisch aus dem Ausland.

Montag, 9. August 2010

Geflohener Schlachthausbetreiber gefasst

Im Oktober 2009 wurden in einem Schlachthaus in Vermont (USA) unvorstellbare Zustände von der US-amerikanischen Humanesociety aufgedeckt.

Die Kälber wurden getreten und sogar mit Elektroschocks gequält, nachdem man sie vorher mit Wasser überschüttet hat um die Elektroschocks noch zu verstärken!!!

Wie krank und pervers muss man eigentlich sein, um in diesem "Berufszweig" zu "arbeiten" bzw. zu morden???

Aber es kommt noch schlimmer, und zwar wurden in diesem Schlachthaus den Kälbern bei lebendigem Leib Teile der Haut abgezogen; und das wurde auch vor dem Amtsveterinär nicht verborgen, er wusste über alle Vorkommnisse Bescheid. Doch anstatt sich dafür einzusetzen, dass diesem Schlachthaus die Lizenz entzogen wird, unternahm der liebe Herr mal lieber gar nichts dagegen. Schön die Augen verschließen und warten bis es vorbei ist, das ist ja so schön einfach und bequem!

Doch zum Glück hatte die US-amerikanische Humanesociety in einer 3-wöchigen Undercover-Recherche diese Missstände aufgedeckt und das Video der Öffentlichkeit gezeigt. Daraufhin wurde der Schlachthausbetreiber von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Zu dem Zeitpunkt hatte aber niemand bemerkt, wie "clever" der Schlachter doch ist und dieser konnte noch rechtzeitig flüchten... Jetzt, nach fast 1 Jahr, wurde unser Schlachter-Freundchen in New York gefasst; jetzt wird der Prozess gegen ihn eröffnet *freu*

Man sollte aber auch gegen den Veterinär vorgehen, dieser hat sich schließlich durch sein Schweigen mitschuldig gemacht, das war sozusagen Beihilfe zum Massenmord bzw. unterlassene Hilfeleistung!!!

Hier zum Bericht der Albert-Schweitzer-Stiftung

Das Video der Undercover-Recherche gibt es hier...