Samstag, 24. Juli 2010

Megaschlachthof in Wietze gefährdet Regenwald

Der Bau des Mega-Geflügelschlachthofes in Wietze gefährdet auch den Regenwald in Südamerika, da für das Futter der jährlich 135 Millionen "produzierten" Hühner Unmengen an Futtermitteln aus Soja benötigt werden.

Es gibt einen Protest von "Rettet den Regenwald e.V.":

In der Gemeinde Wietze bei Celle ist der Bau von Europas größter Geflügelschlachtanlage geplant. Eine Genehmigung durch das Land Niedersachsen besteht bereits. Der Bau bedroht auch den Regenwald in Südamerika. Denn er wird mehr und mehr verdrängt durch riesige Soja-Plantagen für den wachsenden Bedarf an Futtermitteln in der Massentierhaltung. Die Massenhaltung von Hähnchen bedeutet Tierquälerei, Umweltzerstörung und Konflikte mit der Bevölkerung aus ethischen und sozialen Gründen.

Hier zum Protest von "Rettet den Regenald e.V."

Ey, das kann ja nicht sein dass die Hühner mir mein Soja wegessen ;-)
Wenn die Tonnen von Soja nicht an die Tiere verfüttert würden und stattdessen direkt vom Menschen gegessen würden, gäbe es genug für alle!!

Kommentare:

  1. keine angst, das wird nicht dein soja sein, sondern tolles gen-soja, was kein verbraucher einkaufen würde, wenn im supermarkt gensoja draufstehen würde...
    ich glaub aber nicht dass der bedarf an futtermitteln mit der neuen anlage steigt, dafür gehen halt ein paar kleinere betriebe kaputt; es bringt ja nix mehr zu produzieren als der markt verlangt.

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  2. @mausflaus
    ich habe mal gelesen, dass schon mehr produziert wird als verlangt. irgendwelche martwirtschaftlichen überlegungen dahinter, und eben exportstrategie.
    weiß aber auch nicht, welches ausmaß das hat.

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