Montag, 21. Juni 2010

Mysteriöser Tod der Eisbärin Jerka im Wuppertaler Zoo

Die Eisbärin Jerka des Wuppertaler Zoos ist unter mysteriösen Umständen im Alter von 20 Jahren gestorben. Hier ein Bericht auf www.welt.de

Bereits im September 2009 wurde der Wuppertaler Zoo von PETA wegen Verdacht auf Tierquälerei angezeigt.
Auf der Homepage von PETA hieß es am 03.11.09:
Nach Ansicht von PETA entspricht die veraltete Eisbärenanlage des Wuppertaler Zoos nicht den gesetzlichen Anforderungen für die Haltung und Zucht von Eisbären. Die Tierrechtsorganisation fordert das Veterinäramt auf, sofort für die Einhaltung des Tierschutzgesetzes zu sorgen und einen Zuchtstopp für Eisbären zu verhängen.

Am 21.06.10 heisst es bei PETA:
Eisbärin Jerka (20) starb an einer rätselhaften Erkrankung im Zoo Wuppertal. Jetzt fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. den Zoo auf, den abschließenden Obduktionsbericht zum Tod von Jerka offen zu legen. Nach PETAs Angaben litt Jerka seit Jahren unter schlechten Haltungsbedingungen und zeigte extreme Verhaltensstörungen (Lauf- und Schwimmstereotypien). Sehen Sie hier entsprechende Videoaufnahmen von Jerka, die PETA zu Lebzeiten aufgenommen hat. Doch Jerka ist kein Einzelfall. Erst letzte Woche präsentierte PETA in Berlin eine aktuelle Studie zur Eisbärenhaltung in deutschen Zoos. Im Zeitraum von zwei Jahren hatte PETA die 22 Gehege in allen 11 Eisbärenhaltenden deutschen Zoos besucht, die Tiere gefilmt und die Aufnahmen analysiert. Das Ergebnis: ca. 70-95 Prozent der deutschen Eisbären sind offensichtlich verhaltensgestört. Verhaltensstörungen sind nachweislich ein Ausdruck von Leiden – nach deutschem Tierschutzgesetz ein Straftatbestand. Zum Wohl der Tiere fordert PETA jetzt das sofortige Auslaufen der Eisbärenhaltung in Deutschland.

„Da am Samstag das gesamte Wasser des Außenbeckens entfernt war, können Probleme mit der Wasseraufbereitung (Chlor) nicht ausgeschlossen werden“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA, zum Tod von Jerka. Die Organisation hat die zuständige Behörde in Wuppertal zur Aufhebung der Eisbären-Halte-Genehmigung aufgefordert und erwartet eine schnelle Reaktion. Angekündigt sind dann nach einer Frist von 6 Monaten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal.

==>> Was ist eure Meinung dazu? Glaubt ihr, dass die Eisbärin aufgrund ihrer Verhaltensstörung krank geworden ist??

Kommentare:

  1. Nein,ich glaube das nicht.Jerka hat schon sehr lange im Zoo gelebt,es ging ihr immer gut. Als Lars kam blühte sie regelrecht auf. Erst seit ein paar Monaten hat sich der Zustand der Tiere verschlechtert,Jerka saß vor zwei Wochen apathisch in der Ecke und Lars hat körperlich sehr abgebaut. Die Haltung kann es nicht sein,obwohl auch hier in Wuppertal die Kritik lauter wird.Das Gehege ist eindeutig zu alt und für Bärennachwuchs nicht geeignet. Nach Rücksprache mit dem Berliner Zoo ist die Vergabe von Lars nach Wuppertal von der europäischen Zuchtkommission abgesegnet worden.

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  2. Der Tod von Jerka ist schlichtweg schrecklich. Das PETA hier wieder Forderungen aufstellt ist man ja mittlerweile gewohnt. Forderungen stellt man eigentlich wenn man auch Rechte darauf hat. Die hat PETA nicht.

    Das Jerka sehr an den schlechten Haltungsbedingungen gelitten hat, glaube ich nicht. Erst Recht glaube ich an die extremen Verhaltensstörungen. Videoaufnahmen, die geschickt geschnitten sind verfälschen das Bild. Jerka zeigte Stereotypen, wie viele Tiere und Menschen in der Gefangenschaft, aber auch in Freiheit.

    PETA hat in der o.a. Recherche eine Studie von Fr. Dr. Stephan als Grundlage genommen.

    In dieser Studie zeigte Jerka, gemessen an allen Beobachtungsvorgängen, 12% stereotypes Verhalten, aber auch in 25 % Explorationsverhalten, also Interesse für die Umwelt. In 11 % der Beobachtungen spazierte sie durchs Gehege sie und in 13 % zeigte sie ein umfangreiches Komfortverhalten.

    Diese 12 % stereotypes Verhalten kann nicht als extreme Verhaltensauffälligkeit gewertet werden und führt definitiv nicht zu irgendeiner Erkrankung oder zu einem Leiden.

    Das das Wasser abgelassen wurde ist ein normaler und natürlicher Vorgang. Das Frank Albrecht hier wieder eine Verschwörungtheorie heraufbeschwört ist normal für diese Organisation. Man behauptet ohne etwas beweisen zu können. Man droht mit Forderungen und mit Anzeigen. Alles Blubb!!! Diese Organisation schadet mittlerweile nur noch dem Tierschutz, denn in der Öffentlichkeit werden alle Tierschutzorganisationen mit dieser Arbeitsweise in Zusammenhang gebracht.

    Die Staatsanwaltschaft hat ja auch mittlerweile den Zoo von allen Vorwürfen freigesprochen.

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