Samstag, 11. September 2010

Nazi-Methoden in der Geflügel-Branche


Vor ca. einer Woche wurde in den Medien die Aktion des Künstlers "Renfah" verbreitet (Hier zum Blog-Beitrag). Mit dieser Fake-Aktion sollte auf den millionenfachen Mord von männlichen Küken aufmerksam gemacht werden.

Jetzt wurde im WDR ein Bericht über das Vergasen der männlichen Küken gezeigt. Die Kamera wurde in der Gaskammer angebracht; es ist wirklich traurig zu sehen und zu hören, wie das Piepen der kleinen Lebewesen immer leiser und schwächer wird, bis es ganz still wird. Hier zum Video des WDR

Und hier zum Beitrag des WDR

Die Tötungsmethode des Schredderns wurde aufgrund der Grausamkeit nicht im Beitrag gezeigt.

Über diese dunkle Schattenseite wird in der Branche nur sehr ungern gesprochen. Aber leider gibt es für die männlichen Küken keinerlei "Verwendung". Um als "Grillhähnchen" zu enden sind sie ebenfalls unbrauchbar, dafür gibt es andere Züchtungen. Da ist der einfachste Weg die "Beseitigung".

Die Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner liess zu dieser Problematik schriftlich mitteilen: "Die Tötung männlicher Eintagsküken solle das letzte Mittel sein und bedürfe vorab einer gründlichen Abwägung hinsichtlich zu berücksichtigender Alternativen." Mit anderen Worten, wenn man keine Verwendung für die Tiere hat bekommt man den Freifahrtschein, alle umzubringen!!! Das versteht man also unter Tierschutz in der EU?!

Im Beitrag wird auch darauf hingewiesen, dass jeder Verbraucher Druck auf das System ausüben kann. Und zwar soll man große Produzenten anschreiben und nachfragen, ob sie in dieser Sache aktiv sind und nach Lösungen suchen. ==>> Das werde ich gleich morgen tun....

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