Dienstag, 2. März 2010

Kastrationsgebot für alle Freigänger-Katzen

So gut wie alle deutschen Tierheime sind überfüllt, viele verhängen Aufnahmestopps, weil sie keine weiteren Tiere mehr aufnehmen können. Die Population verwilderter und heimatloser Katzen in und um die meisten deutschen Städte und Dörfer ist enorm und wird täglich größer. Die verwilderten Nachkommen stammen alle von Katzen ab, die ursprünglich mehr oder weniger behütet in Menschenfamilien lebten, jedoch nicht kastriert wurden. Heimatlos geworden, führen sie ein Leben voller Leid und Entbehrungen, da sie nicht für ein solches Leben gerüstet sind: Hunger, Krankheit und ein früher Tod sind keine Seltenheit. Aus diesem Grund setzt sich PETA Deutschland nun für ein Kastrationsgebot für alle Freigänger-Katzen ein und schreibt in diesem Zuge die Fraktionen in über 100 deutschen Städten an, um sie aufzufordern, sich für ein Gebot stark zu machen.

Hier ist der Link zur Aktion:

http://www.catspot.de/katzenkastration

==>> Was ist eure Meinung zu dem Thema? Seid ihr auch für ein Kastrationsgebot für Freigänger-Katzen? Oder seid ihr komplett dagegen?

Kommentare:

  1. 1982 mußte ich leider aus persönlichen Gründen meine getigerte Hauskatze Mäuschen ins Lübecker Tierheim zurück bringen.Vorher wurde sie auf meine Privatinitiative für 100DM in einer Tierarztpraxis sterilisiert, um keinen Nachwuchs zu bekommen.Sie konnte kleinere Kunststücke wie Türen und Schnürsenkel von Schuhen öffnen.Jeder Haustierbesitzer sollte verantwortungsvoll mit seinem Schützling umgehen. Für alle Jungtiere, die man draußen findet,müßten sich die einzelnen Bundesstädte oder Länder mit verantwortlich zeigen, z.B. wie für verwilderte Haustauben Taubenschläge finanzieren. Wir, als verantwortungsbewußte, tier- und kinderliebe Menschen stehen jedoch oft ganz allein da.

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  2. 1982 mußte ich aus persönlichen Gründen meine getigerte Hauskatze Mäuschen ins Lübecker Tierheim zurück bringen. Vorher ließ ich sie auf Eigeninitiative für 100 DM in einer Tierarztpraxis sterilisieren, damit sie keinen Nachwuchs bekommen konnte. Zu der damaligen Zeit wurden überall Katzenbabys ausgesetzt. Mäuschen konnte kleinere Kunststücke, wie Türen und Schnürsenkel von Schuhen öffnen.Bundesstädte und Bundesländer sollten noch mehr Hilfsangebote den Bürgern zur Verfügung stellen, z.B. für verwilderte Haustauben Taubenschläge und öffentliche Futterplätze schaffen. Bürger können dann mehr eingebunden werden in die Versorgung z.B. ihres von Hand aufgezogenen Vogels, Stichwort Eigenverantwortung, jedoch mit Hilfe des Dorfes,der Stadt, dem Land.Das Ei ist immer klüger als die Henne.

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