Montag, 22. März 2010

Pferdemarkt in Polen illegal

Auf dem größten Pferdemarkt Europas werden 1.500 Rösser zum Schleuderpreis verscherbelt, um dann nach einem langen, qualvollen Transport beim Schlachter zu enden.

Auf der Internetseite kleinezeitung.at heisst es:

Tierschützer gegen illegalen Pferdemarkt

In Skaryszew in Polen findet der größte Pferdemarkt Europas statt. 1500 Rösser werden dort regelrecht verscherbelt, danach quer durch Europa nach Italien gekarrt, wo sie auf der Schlachtbank landen. Unter welch furchtbaren Bedingungen Markt und Fracht verlaufen, schildert Niki Kulmer von der oststeirischen "TierWege". Er war unlängst mittendrin.

"Man kann sich das alles gar nicht vorstellen. Blutlacken auf dem Boden, Tiere stehen mit offenen Brüchen im Gatsch, der nächste Tierarzt ist 25 Kilometer entfernt, keine Kennzeichnungen der Tiere, kein gar nichts." Nur das Schreien und Wiehern der Pferde und die Angst in ihren Augen. Was Kulmer aber vor allem bemängelt: "Da war kein einziger Experte der EU, kein Kontrollor, alles illegal." Der Gipfel war schließlich ein Lkw, der im Anschluss des Marktes einen Unfall hatte. "Viele Pferde starben dabei, jene, die verletzt überlebt hatten, sollen weiter nach Italien transportiert worden sein."

Mahnmal für Tiere
Die Tierschützer fordern nun einmal mehr eine Verstärkung der Tiertransport-Kontrollen. Außerdem sollten diese Märkte durch EU-Beamte geprüft und mehr Polizisten in Österreich geschult werden. Noch vor Ostern will Kulmer deshalb auch in Brüssel intervenieren.

Um diese Forderungen zu untermauern, soll demnächst auch das bereits fürs Vorjahr angekündigte Mahnmal gegen Tiertransporte an der A2 bei Laßnitzhöhe errichtet werden. Das Objekt soll sieben Meter lang sein "und niemanden kalt lassen".

1 Kommentar:

  1. Wieviele Mahnmahle müßten denn errichtet werden, für Geflügel,Schweine Rinder Pferde Hunde Katzen uvam.Die Tieren sollte unter strengsten Auflagen,ein anständiges Leben führen dürfen, frei von Qualen,Misshandlungen,schlechter Haltung und Folter. Hierzu könnte die EU entscheidend beitragen,,wenn sie die Lebendtiertransporte(Nutzvieh) untersagen würde und bei Zuwiderhandlungen auch konsequente Strafen erlassen würde. Bisher nur leere Versprechen von einem fall zum anderen und bestenfalls eine Ansage gleich: mit der Nagelhautschere in den Urwald. Commerz geniesst Vorrang -beschämend

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