Montag, 31. Mai 2010

Hundewelpen billige Dealer-Ware?

Mit Tieren lässt sich viel Geld verdienen. Auch Hundewelpen werden gnadenlos ausgebeutet.

Jedes Jahr werden tausende Hundewelpen aus Osteuropa nach Deutschland gebracht und hierzulande verkauft. Die Tiere werden meist bereits nach vier bis sechs Wochen von ihren Müttern getrennt, bevor es für sie auf den qualvollen Transport nach Deutschland geht. Die Papiere der Hundewelpen sind nicht selten gefälscht, die Tiere sind nicht geimpft und viele von ihnen sind schwerkrank und sterben sogar frühzeitig. Die Tiere werden meistens für Schnäppchenpreise von 100 bis 200 Euro verkauft; bei solchen Dumpingpreisen sollte man vorsichtig sein. Man sollte Hunde sowiso nur aus Tierheimen aufnehmen, da gibt es so viele Vierbeiner, die auf ein liebevolles Zuhause warten, da sollte man nicht die gandenlose Nachzucht unterstützen.

Die Sendung Westpol im WDR hat am 30.05.10 über das Geschäft mit Hundewelpen berichtet, hier gehts zum Beitrag mit Video.

In dem Beitrag heisst es, dass die Welpenstube Winkel in Dorsten einer der größten Importeure für Hunde aus Osteuropa nach Deutschland ist. Es sind ständig mehr als 10 Welpen "vorrätig", 32 Rassen sind im Angebot. Auf der Homepage der Welpenstube Winkel wird die Herkunft der Tiere verschwiegen.

Laut WDR-Beitrag fiel die Welpenstube Winkel in den letzten 8 Jahren mehrmals durch Beschwerden über todkranke Tiere auf.

VIER PFOTEN hat eine Kampagne gegen den Welpenhandel gestartet.

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