Donnerstag, 6. Mai 2010

Streunende Hunde in Rumänien bald euthanasiert?

Es gibt wieder einen neuen Protest von PETA:

Schon bald soll in Rumänien ein neues Gesetz erlassen werden, nach dem alle heimatlosen Hunde euthanasiert werden müssen - aggressive Tiere sofort, alle anderen nach einer "Gnadenfrist" von sieben Tagen.. Auch das Füttern der Tiere wäre damit verboten und stünde unter Strafe.
Dieses Vorhaben wäre nicht nur grausam, sondern auch völlig ineffektiv. Denn alleine durch das "Wegschaffen" von Hunden verringert sich die Überpopulation auf lange Sicht nicht.
Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) schreibt in ihrem Bericht "Guidelines for Dog Population Management" (1990) folgendes:

"Jede Reduzierung der Populationsdichte durch Sterblichkeit wurde schnellstens durch eine bessere Fortpflanzung und eine höhere Überlebensrate ausgeglichen. In anderen Worten bedeutet dies: Werden Hunde an einem Ort entfernt, erhöht sich die Lebenserwartung der übrigen Hunde, da sie größeren Zugang zu Ressourcen haben und sich diese nicht mit Mitstreitern teilen müssen."

Hier gehts zum Protest

Kommentare:

  1. Leider sind in Rumänien die Hunde dem Menschen nichts wert, oder zumindest den meisten Menschen. Anstatt die Hunde kastrieren zu lassen werden sie sofort ganz "weggeschafft". Aber ist ja z.B. in der Türkei auch nicht anders.
    Da werden die Hunde teilweise lebendig begraben, PETA hatte darüber auch schon berichtet:
    http://www.peta.de/web/istanbulhunde.2368.html
    Einfach nur traurig was in manchen Ländern passiert...

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  2. Einfach nur widerlich und abstoßend wozu "Menschen" fähig sind. Da würde man sicher am liebsten selbst eine Schaufel nehmen ihnen das selbe antun. Ich wäre der erste der gräbt!

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  3. Und ich würde die zweite Schaufel nehmen....

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