Freitag, 22. Januar 2010

Zoos töten ihre eigenen Tiere!

Der Tierpark Berlin hat im Dezember 2009 die beiden Jaguar-Babys Jumanes und Atiero einschläfern lassen. Der Grund: Der Jaguar-Vater hätte den beiden Babys die Zungen abgebissen! Das ist aber ziemlich unwahrscheinlich, dass dieses bei beiden der Fall war. Die Tierrechtsorganisation PETA hat Anzeige erstattet. Sie vermuten, dass die Tiere aufgrund Platzmangels im Tierpark eingeschläfert wurden.

Ein weiterer unglaublicher Fall spielte sich im Heidelberger Zoo ab: Das Kamel Tarma wurde aufgrund seines übersteigertem Sexualverhaltens vor wenigen Tagen eingeschläfert. Auch gegen den Heidelberger Zoo wurde Anzeige von der Tierrechtsorganisation PETA erstattet. Denn es ist ein natürliches Verhalten der Kamele, dass Sie während der Paarungszeit monatelang unberechenbar und aggressiv sind; die Einschläferung ist somit unbgründet!

In der Vergangenheit wurden schon ein paar Fälle bekannt:

1998: Zoo Leipzig tötet zwei Braunbären
2001: Zoo Basel tötet drei Bärenbabys
2006: Zoo Leipzig tötet Lippenbärbabys
2007: Zoo Basel tötet zwei Löwenbabys
2008: Zoo Köln tötet Bisons
2008: Zoo Magdeburg tötet drei Tigerbabys

Der Zoo ist eine Einrichtung, die zum Schutz der Tiere und zur Arterhaltung dienen sollte, das Gegenteil ist der Fall!

Was ist Eure Meinung zum Zoo? Meint Ihr, die Zoos können den Tieren ein artgerechtes Zuhause bieten?

Kommentare:

  1. Menschen sind einfach nur grausam!!!

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  2. Definitiv halte ich Zoos, Zirkus, Tiershows ect für erbärmliche Ausbeute des Profits wegen. Es muss abgeschafft werden und die Leute müssen einfach beherzter werden, wenn es um Tierschutz geht.

    Liebe Grüße

    Anne

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  3. Hallo,
    ich war vor einiger Zeit (Sommer) mit unserer behinderten Tochter und ihrer Pflegerin im Tiergarten Odenkirchen. Dort gingen wir über eine Brücke. Unter ihr schwammen kleine Schildkröten. Die Schneeeule verstecke sich vor unserer Fotokamera immer dann hinter ihrem Bau, wenn wir sie ablichten wollten. In vielen Volieren waren viele bunte Vögel untergebracht und machten viel Krach. Die Ziegen kamen zutraulich zum füttern heran. Ein Pony gehörte ebenfalls dazu. Und es flatterten dort in einer kniehohen Einzäunung freilebende Hähne und Hühner umher. Alles in allem kann man sagen: Ein kinderfreundlicher Streichelzoo mit Kinderspielplatz und Zeit zum relaxen, mit Kiosk und angrenzendem Restaurant. Der Eintritt wurde uns von der damaligen Pflegerin unserer Tochter gesponsert. Das Futter mußten wir allerdings selbst kaufen. Ein schöner Sommertag mit vielen Fotoaufnahmen ging zu Ende, den wir so schnell nicht vergessen werden.Ein Besuch lohnt sich. Für uns wohl ebenfalls. Denn dort ist seit einiger Zeit eine neue Fischaußenanlage in Betrieb. Auf der Homepage werden die einzelnen Tierarten vorgestellt. Alles sehr sauber und ordentlich. Neuerdings kann man dort Patenschaften für ein Tier übernehmen. Erkundigen Sie sich einmal.

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  4. Hallo,
    danke für den Tipp! Ich hab mir die Homepage mal angesehen und muss sagen, dass es die Tiere dort wirklich sehr gut haben. Es ist schön, dass es auch positive Beispiele für Zoos und Tiergärten in Deutschland gibt. Nochmals danke für den Hinweis :-)

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  5. Ich halte Zoos (gute, die die Tiere bestmöglich artgerecht halten) für wichtig, denn überall auf der Welt schwindet der Lebensraum für so viele Tiere. Viele wissen nichts von diesen Tieren, haben sie noch nie gesehen, kennen nur die einheimischen Vögel aus dem Garten und die tummeln sich dort ja jedes Jahr.

    Wie soll man etwas schützen, das man nicht kennt?

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